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Rainer Mühlhoff erhält für „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“ den diesjährigen Buchpreis der FES. Die Preisverleihung findet am 21. Mai 2026 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin statt.
Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus - Kurzgefasst und eingeordnet von Gero Maaß.
Hier geht es zur Pressemitteilung.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung verleiht seit 1982 jährlich den Preis „Das politische Buch“ und würdigt damit die große Bedeutung politischer Literatur für die lebendige Demokratie.Ausgezeichnet werden herausragende Neuerscheinungen, die sich kritisch mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen auseinandersetzen, richtungsweisende Denkanstöße geben und diese Inhalte einem breiten Publikum zugänglich machen. Der Preis „Das politische Buch“ ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine unabhängige Jury. Die Jury erstellt zudem eine Liste mit weiteren empfehlenswerten politischen Büchern.In mahnender Erinnerung an die nationalsozialistische Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 findet die Preisverleihung jährlich im Mai im Rahmen eines Festaktes in Berlin statt.
Blakeley legt dar, wie Unternehmen Politik beeinflussen und freie Märkte sich in Planwirtschaften verwandeln. Diese Macht gefährdet Demokratie und fordert Debatten heraus. Eine klare Leseempfehlung. Unverdiente Ungleichheit.
Linartas kritisiert die enorme Vermögensungleichheit und das Fehlen einer gerechter Steuerpolitik. Erbschaften bestimmen Chancen, Demokratie und Gerechtigkeit geraten unter Druck. Ein wichtiges Buch für die Debatte um faire Besteuerung.
Marwecki zeigt, wie der Westen Einfluss verliert und mit Doppelstandards zum Erodieren globaler Werte beiträgt. Er plädiert für ein verantwortungsvolles Abstiegsmanagement und einen neuen Gesellschaftsvertrag. Klar, zugänglich & perspektivwechselnd.
Stiglitz kritisiert den Neoliberalismus als Freiheitsprojekt für wenige und plädiert für einen progressiven Kapitalismus. Seine Analyse zeigt, warum erneuerte sozialdemokratische Politik heute wichtiger denn je ist.
Volker Weiß zeigt, wie die extreme Rechte Geschichte verzerrt, im Sinne der eigenen Ziele umdeutet und historische Verantwortung relativiert. Eine präzise, aktuelle Analyse extrem rechter Geschichtspolitik und ihrer ideologischen Strategien.
Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft eine ehrenamtliche und unabhängige Jury, die zu zwei Auswahlsitzungen pro Jahr zusammenkommt. Seit der Gründung des Preises im Jahr 1982 wird die Jury durch führende Persönlichkeiten aus Bibliothekswesen und Buchhandel besetzt.
Alina Fuchs
Das politische Buch
Sebastian Haunstein
Johannes Damian