Bild: Multilateralismus in der Krise?  von Designpur 

Tiergartenkonferenz 2017

Podiumsdiskussion

Autoritäre und populistische Kräfte liefern vermeintlich leichte Lösungen für komplexe internationale Probleme: Abschottung und Rückzug. Damit sind sie weltweit erfolgreich. Doch mit diesen Politikangeboten ignorieren sie, wie vernetzt und interdependent die Welt im 21. Jahrhundert ist. Wer sich in dieser Welt willentlich isoliert, riskiert Politikblockaden und droht, Konflikte zu verschärfen.

Wie sich Autoritarismus und Populismus auf das völkerrechtliche Paradigma der „gemeinsamen Sicherheit“ auswirken, steht im Zentrum der diesjährigen Tiergartenkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 30. November 2017.

Mit unseren internationalen Gästen widmen wir uns unter anderem folgenden Fragen: Was bedeutet nationalistische Politik für die Funktionsfähigkeit internationaler Organisationen und für globale Normen? Wie kann die Staatengemeinschaft Gewaltkonflikte lösen, wenn sich ihre Akteure unversöhnlich gegenüber stehen – wie etwa in der Ukraine, Syrien, Iran und auf der koreanischen Halbinsel? Wie kann Deutschland in und mit Europa dazu beitragen, Anreize für internationale Kooperation zu stärken?

 

Simultanübersetzung (Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch) wird während der gesamten Veranstaltung angeboten.

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Kontakt
Susanne.Boehme(at)fes.de

Presseanmeldungen
Monika.Schneider(at)fes.de

Gerne beantworten wir Fragen zu Barrieren bei einzelnen Veranstaltungen.

Tiergartenkonferenz 2017: Multilateralismus in der Krise?

02.02.2018 (5:11 min)

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Richard Gowan über das Verhältnis der Trump-Regierung zum Multilateralismus

02.02.2018 (1:13 min)

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Matt Duss über den Einfluss internationaler Unternehmen auf den Multilateralismus

02.02.2018 (3:20 min)

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Rolf Mützenich zur Krise multilateraler Institutionen

02.02.2018 (6:22 min)

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Yulia Nikitina über den Rückzug der USA aus multilateralen Institutionen und Abkommen

02.02.2018 (6:29 min)

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Tom Perriello über die Sprunghaftigkeit der US-amerikanischen Außenpolitik

02.02.2018 (2:02 min)

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Programm

17:00 - 17:10
Konferenzsaal 2, Haus 2 der FES

Begrüßung

Kurt Beck
Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

17:10 - 17:30

Grundsatzrede

Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Mitglied des Deutschen Bundestags

+++ Die Grundsatzrede von Martin Schulz muss aufgrund aktueller politischer Entwicklungen leider entfallen! +++

17:30 - 19:00

Podiumsdiskussion

Pascal Boniface, Leiter, Institut de relations internationales et stratégiques (IRIS), Frankreich

Richard Gowan, Senior Policy Fellow, European Council on Foreign Relations

Rolf Mützenich, Mitglied des Deutschen Bundestages; Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

Yulia Nikitina, Associate Professor of World Politics and Research Fellow, Center for the Post-Soviet Studies at the Moscow State University of International Relations (MGIMO)

Rouzbeh Parsi, Senior Lecturer, Human Rights Studies, Department of History, Universität von Lund

Tom Perriello, Mitglied des US-Kongress a.D., früherer US-Sondergesandter in der Region der Großen Afrikanischen Seen und der Demokratischen Republik Kongo

 

Moderation:

Vivian Perkovic, Freie Journalistin, 3sat, Deutschlandfunk Kultur

 

gegen 20.00 Uhr Ende der Veranstaltung mit anschließendem Empfang


Über die Tiergartenkonferenz

Die Tiergartenkonferenz ist die internationale außen- und sicherheitspolitische Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 2012 kommen im Rahmen von Fachgesprächen und öffentlichen Veranstaltungen jedes Jahr internationale Experten und politische Entscheidungsträger zusammen, um strategische Fragen zu analysieren und progressive Handlungsoptionen zu entwickeln. Mit ihren öffentlichen Veranstaltungen macht die Tiergartenkonferenz die Ergebnisse dieser Gespräche einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und trägt damit zu einer differenzierten außen- und sicherheitspolitischen Debatte in Deutschland bei. Der Tiergarten – ein Ort der internationalen Beziehungen und Sitz der internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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