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Philosophie-Tagung „Reichtum neu denken. Limitarismus und die Zukunft der Sozialen Demokratie“
10.-11. September 2026 in Berlin
Friedrich-Ebert-Stiftung & AK Philosophie der Sozialen Demokratie
Der globale Reichtum konzentriert sich in den Händen einer kleinen Minderheit. Wenn Hyperreichtum zu einer massiven Asymmetrie politischer Macht führt, steht die Demokratie auf dem Spiel. Und wenn der exorbitante Ressourcenverbrauch der Superreichen die planetaren Grenzen weiter sprengt, wird auch eine sozial-ökologische Transformation unmöglich. Die Limitarismus-Forschung argumentiert daher für eine moralische, politische und ökologische Obergrenze des privaten Reichtums und fragt: Kann es ein Maximum geben? Haben manche einfach zu viel? Der Limitarismus kann helfen die festgefahrene Debatten über Umverteilung, Freiheit und Solidarität aufzubrechen und einen Beitrag zu einer zeitgemäßen Politik aus Sicht der Sozialen Demokratie zu leisten. Inwiefern und auf welche Weise dies gelingen kann, wollen wir während einer philosophischen Fachtagung diskutieren.
Die Tagung richtet sich an philosophische Nachwuchskräfte und Personen aus angrenzenden Fachbereichen, die besonders interessiert sind an der programmatischen Weiterentwicklung der Sozialen Demokratie und an Grundfragen an der Schnittstelle zwischen Philosophie und politischer Praxis.
What’s Left?“ ist seit 2018 eine etablierte Reihe der FES und des AK Philosophie der Sozialen Demokratie, die sich mit Fragen einer zeitgemäßen linken Gesellschaftsutopie befasst: Was ist heute eigentlich ‚links‘?
Wie kann ein progressiver Zukunftsentwurf für unsere Gesellschaft aussehen? Mit Stimmen aus Philosophie und Politik wollen wir über den Tellerrand des politischen Tagesgeschäfts blicken, aber auch Brücken zwischen philosophischen Perspektiven und den Herausforderungen praktischer Politik bauen.
Thomas Hartmann-Cwiertnia
Heike Voos
Hendrik Küpper