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Die Ostsee ist zu einem zentralen geopolitischen Schauplatz geworden. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen in der Region grundlegend verändert: Mit dem Beitritt Schwedens und Finnlands zur NATO ist das Bündnis im Ostseeraum deutlich stärker präsent. Zugleich sorgen Luftraumverletzungen, der Verdacht auf Sabotage kritischer Infrastruktur und weitere sicherheitspolitische Spannungen für wachsende Unruhe.Wie ist die aktuelle Lage zu bewerten? Welche Entwicklungen und Hintergründe haben zu dieser neuen sicherheitspolitischen Realität geführt? Welche Szenarien und Strategien stehen im Mittelpunkt, um als westliche Allianz militärisch wie zivil dauerhaft handlungs- und verteidigungsfähig zu bleiben? Und gibt es Wege, die Risiken zu reduzieren und Perspektiven für Frieden und Stabilität zu eröffnen?Impulsvorträge von - Dr. Jana Puglierin, Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR), und- Ulrich Reineke, Flottillenadmiral der Deutschen Marine und Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommernhelfen, die aktuelle Lage für Mecklenburg-Vorpommern, für Deutschland und für die gesamte Ostseeregion einzuordnen. Im Anschluss diskutieren beide zusammen mit - Friederike Tauscher, Pastorin der Kirchgemeinde Bergen auf Rügen, und- einem Vertreter des Technischen Hilfswerksüber die Konsequenzen für die Politik und die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes – moderiert von Dr. Dirk Emmerich, ehem. ntv/RTL.Eine gemeinsame Veranstaltung der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV.
Donnerstag, 20.08.2617:00-19:00 Uhr
Registrierung möglich bis Donnerstag, 20.08.26
Teilnahmepauschale keine
Seebrücke 118586 Ostseebad Sellin
Tobias Paul schwerin@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Mecklenburg-VorpommernArsenalstr. 819053 SchwerinTel. 0385-512596, Fax 0385-512595