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Veranstaltungsnummer: 290817 – als .ics herunterladen
Wende verschlafen, Lebensleistungen entwertet, Chefsessel westdeutsch besetzt – eine wirklich gerechte Einheit wurde verpasst. Nicht nur politisch, auch medial, wirtschaftlich und im Alltag: Ostdeutschland wird oft karikiert, als Klischee statt als Realität wahrgenommen.Marieke Reimann, 1987 in Rostock geboren und im Plattenbau aufgewachsen, kennt die Brüche aus erster Hand. Als Journalistin und ehemalige Chefredakteurin kämpft sie seit Jahren für eine Sichtbarkeit, die über den «Jammer-Ossi» hinausgeht. Warum finden Einheitsfeiern ohne Ostdeutsche statt? Warum ist Friedrich Merz froh, im Westen geboren zu sein? Warum wird da am rechten Rand gewählt, wo es viel Abwanderung und wenig Frauen gibt? Und können Angela Merkel und Tokio Hotel Vorbilder sein?Marieke Reimann verbindet persönliche Reportage mit scharfer Analyse und benennt die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art. Ihr Buch ist ein eindringlicher Appell für den Osten – und für eine Zukunft, in der unsere Demokratie nur gewinnen kann, wenn die Wende endlich bei allen ankommt. (Klappentext "Zweite Wende. Warum Ostdeutschland uns alle angeht")Lesung im Rahmen der Schweriner LiteraturtageModeration: Sabine Rennefanz, Journalistin und AutorinFreitag, 16. Oktober 202619:30 UhrStadtbibliothek in den Schweriner Höfen, Klöresgang 3*Eintritt frei* Kartenvergabe: Eintrittskarten gibt es demnächst kostenfrei an der Kasse des Schleswig-Holstein-Hauses oder online bei ReservixVeranstalterFriedrich-Ebert-Stiftung und Kulturbüro der Landeshauptstadt SchwerinWeitere Informationenzu den Schweriner Literaturtagen 2026: www.schwerin.de/kultur-tourismus/kunst-kultur/volkshochschule-literatur-bibliotheken-vhs/literaturtage/
Freitag, 16.10.2619:30- Uhr
Teilnahmepauschale keine
Klöresgang 319053 Schwerin
Axel Blaschke schwerin@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Mecklenburg-VorpommernArsenalstr. 819053 SchwerinTel. 0385-512596, Fax 0385-512595