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Chancengleichheit - ein nicht eingelöstes Versprechen | Befunde des Nationalen Bildungsbericht 2026

Veranstaltungsnummer: 290740als .ics herunterladen

Alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Individualität und Vielfalt anzuerkennen und ihnen die bestmöglichen Chancen zu eröffnen, ist Aufgabe sowohl der einzelnen Bildungseinrichtungen als auch des gesamten Bildungssystems. Ungleiche Ausgangsbedingungen sollen so weit wie möglich kompensiert werden und alle die gleichen Chancen beim Zugang zu Bildung haben. Denn gute Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Doch alle Jahre wieder zeigen empirische Studien, dass der Bildungserfolg in Deutschland stärker als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft abhängt. Trotz aller Reformbemühungen auf unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems sind markante Ungleichheiten im Zusammenhang mit sozialer Herkunft, familiärer Migrationsgeschichte oder Geschlecht empirisch belegt, sowohl beim Kompetenzerwerb als auch beim Zugang zu Bildung.

Der Nationale Bildungsbericht hat in seinem Schwerpunktthema 2026 insbesondere sozioökonomisch bedingte Ungleichheiten in den Blick genommen. Welches Ausmaß hat Bildungsungleichheit aktuell in Deutschland und wie lässt sie sich, auch durch Initiativen wie das „Startchancen-Programm", wirksam reduzieren? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit die Kompensation ungleicher Startbedingungen besser gelingt? Und wie kann allen Kindern und Jugendlichen der Erwerb jener Kompetenzen ermöglicht werden, die für eine selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft notwendig sind?

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Programm

14.15 Uhr Begrüßung :
Florian Dähne, Friedrich-Ebert-Stiftung

14.25 Uhr Impuls:
Prof. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und Sprecher der Autor*innengruppe des Nationalen Bildungsberichts

14.45 Uhr Diskussion:
- Julia Krippenstapel, Leiterin der Grundschule Kleine Kielstraße, Dortmund
- Prof. Kai Maaz, Sprecher der Autor*innengruppe des Nationalen Bildungsberichts
- Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen

Moderation: Burkhard Jungkamp, Staatssekretär a.D., Moderator des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung

15.45 Uhr Ende der Veranstaltung

Termin

Mittwoch, 01.07.26
14:15-15:45 Uhr

Registrierung möglich
bis Dienstag, 30.06.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online

Ansprechpartner_in

Lena Bülow & Florian Dähne

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Analyse, Planung und Beratung
Referat Politische Beratung und Impulse
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Fax 030 269 35 9229

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