- Bonn
freie Plätze

Ungleichheiten und Umbrüche in ländlichen Gesellschaften

Veranstaltungsnummer: 290609als .ics herunterladen

Ländliche Gesellschaften werden gern als harmonische Gegenentwürfe zum städtischen Leben idealisiert oder als sozial abgehängt und politisch rückständig klassifiziert. Tatsächlich waren und sind ländliche Räumen jedoch höchst dynamisch und von spezifischen Ungleichheiten durchzogen.

Wie erlebten und gestalteten Menschen auf dem Land die (ökonomischen) Transformationsprozesse in der Moderne, etwa die Umbrüche in der Agrarwirtschaft, technologische Innovationen sowie kulturelle und lebensweltliche Veränderungen? Welche Kontinuitäten prägten das Zusammenleben, wie organisierten sich Dorfgesellschaften und kleine Kommunen, welche Selbstbilder wurden entworfen? Und wie werden gegenwärtige Herausforderungen wie Migration, Klimawandel oder Digitalisierung verhandelt?

Wir möchten auf unserer Podiumsdiskussion Menschen ins Gespräch bringen, die sich intensiv mit diesen Ungleichheiten und Umbrüchen in ländlichen Gesellschaften befassen. Die öffentliche Abendveranstaltung findet im Rahmen einer Fachtagung über Ländliche Gesellschaften im Wandel statt, die von der Zeitschrift Archiv für Sozialgeschichte ausgerichtet wird.

Auf dem Podium
Ewald Frie (Universität Tübingen)
Heinrich Becker (ehem. Thünen-Institut, Braunschweig)
Lilly Schnell (Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin)
Moderation: Kirsten Heinsohn (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)

Termin

Donnerstag, 25.06.26
18:00-19:30 Uhr

Registrierung möglich
von Donnerstag, 28.05.26 bis Donnerstag, 25.06.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Bonn

Ansprechpartner_in

Philipp Kufferath

Kontaktanschrift

public.history@fes.de

nach oben