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Rund 2,5 Millionen Russlanddeutsche leben heute in Deutschland. Über sie gibt es viele Vorurteile: Sie seien politisch rechts, sprächen nur Russisch oder verehrten Putin. Die russlanddeutsche Journalistin und Autorin Ira Peter löst diese Vorurteile in ihrem Buch „Deutsch genug?" auf. Sie nimmt uns mit auf eine persönliche und gesellschaftliche Spurensuche: von der Scham über die eigene sowjetische Migrationsgeschichte bis hin zum Gefühl des Unerwünschtseins und den Folgen einer verfehlten Integrationspolitik. „Deutsch genug?" erzählt die Geschichte der Russlanddeutschen – einer deutschen Minderheit, deren Weg von der Ansiedlung im Russischen Reich über Deportationen und Diskriminierung bis zur Rückkehr nach Deutschland geprägt ist von Brüchen, Verlusten und Neuanfängen. Es ist eine oft übersehene deutsche Geschichte. Wir wollen an dem Abend gemeinsam mit ihr und der Speyerer Landtagsabgeordneten Marlene Gottwald – und Ihnen! – über das Ankommen in Deutschland, über Identitäten und Heimat sprechen. Wir laden Sie ein, mitzudiskutieren und gemeinsam Wege zu finden, Verbindungen sichtbar zu machen, die unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.Unser Programm für den Abend:19.00 Hallo! Begrüßung Ellen Diehl, Friedrich-Ebert-Stiftung, Leiterin des Regionalbüros Rheinland-Pfalz | Saarland Lesung „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen.“ Ira Peter, Autorin und JournalistinGespräch mit Ira Peter, Dr. Marlene Gottwald, MdL, und Ihnen20.30 Verabschiedung und Ausklang (mit Möglichkeit für Buchkauf und Signaturen)
Mittwoch, 24.06.2619:00-20:30 Uhr
Registrierung möglich von Samstag, 30.05.26 bis Mittwoch, 24.06.26
Teilnahmepauschale keine
Johannesstraße 6a67346 Speyer
Juliana Albuera-Hanoumis mainz@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungRegionalbüro Rheinland-Pfalz | SaarlandGroße Bleiche 18-2055116 MainzTel. 06131-96067-0