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„Was geht mich das an?“ Demokratie kann nur als Gemeinschaftsaufgabe gelingen. Sie ist darauf angewiesen, dass Menschen sich in ihr beteiligen, für ihre Überzeugungen einstehen und gemeinsam Konsense herbeiführen. Doch wenn breite Teile der Bevölkerung wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell abgehängt sind oder Existenzängste haben, ist dies der Nährboden für Resignation, Frust und weniger Beteiligung. Frust schlägt oft um in ein Treten nach unten, in weiterer Ausgrenzung und dem Anwachsen von Vorurteilen gegenüber bestimmten Gruppen. Die Spaltung beginnt nicht am rechten Rand, sondern in der Mitte der Gesellschaft. In einer Mitte, in der sich Sorgen um die eigene Zukunft breit machen, finden populistische Erzählungen von Demokratiefeinden schnell Anklang. So werden etwa Minderheiten mit Migrationshintergrund zur Ursache aller Probleme erklärt. Marcel Hopp, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, bildungspolitischer Sprecher, Lehrer und Politikinfluencer, bringt in seinem Buch „Was geht mich das an? Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können“ eine neue Perspektive in die Debatte um die Demokratiegefährdung ein. Er zeigt auf, wie Politik unser tägliches Leben beeinflusst, kritisiert politische Missstände und sensibilisiert für demokratische Grundwerte. In seiner Lesung und im gemeinsamen Gespräch mit Paulina Fröhlich, Senior Expert Demokratie und Zusammenhalt bei der Bertelsmann-Stiftung, fragen wir, wie wir die Spaltung der Gesellschaft überwinden können. Was macht eine demokratische Haltung aus? Wie können wir sie im Alltag leben? Wie können wir den Rechtsruck der Gesellschaft stoppen?Lesung und Diskussion am 17.6., 19.00 Uhr im bUm Berlin, Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin.
Mittwoch, 17.06.2619:00- Uhr
Registrierung möglich von Donnerstag, 04.06.26 bis Mittwoch, 17.06.26
Teilnahmepauschale keine
Paul-Lincke-Ufer 2110999 Berlin
Dr. Christian Testorf Christian.Testorf@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro BerlinNürnberger Straße 4910789 Berlin