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Veranstaltungsnummer: 290259 – als .ics herunterladen
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500 Milliarden Euro sollen in den nächsten zwölf Jahren für dringend notwendige Investitionen verausgabt werden. Ein erheblicher Anteil dieser Riesensumme muss in Straßen, Schienen, Brücken und Gebäude fließen, die schon viel zu lange vernachlässigt worden sind. Damit kommt der Bauwirtschaft und vor allem den Arbeitskräften, die in diesem Bereich beschäftigt sind, eine zentrale Rolle für das Gelingen oder Scheitern der Investitionsoffensive zu. Schon lange klagt die Branche über Fachkräftemangel und steigenden Kostendruck. Gleichzeitig weisen Vertreter:innen der Arbeitnehmer:innen auf Missstände hin: Schwarzarbeit mit Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten, Diskriminierung von ausländischen Beschäftigten, die mittlerweile einen erheblichen Anteil auf nahezu allen deutschen Baustellen stellen, sind oft genannte Probleme. Diese verschärfen sich zusehends mit einer steigenden Anzahl von Beschäftigten aus nicht-EU-Staaten, etwa Menschen, die unter der Westbalkanregelung auf deutschen Baustellen arbeiten. Dazu kommt, dass es den Sozialpartnern im Bau seit Ende 2021 nicht mehr gelungen ist, einen branchenspezifischen Mindestlohn auszuhandeln und damit nur der gesetzliche Mindestlohn gilt. Vor diesem Hintergrund laden die Friedrich-Ebert-Stiftung, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Faire Mobilität, das PECO-Institut und die IG BAU herzlich zu einer gemeinsamen Fachtagung ein, in der wir diskutieren wollen, wie sichergestellt werden kann, dass die Investitionen, die in den nächsten Jahren getätigt werden, in Bezug auf die Arbeitsbedingungen fair umgesetzt werden und den Anforderungen an gute Arbeit entsprechen.Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Dienstag, 30.06.2610:00-16:45 Uhr
Registrierung möglich von Dienstag, 12.05.26 bis Dienstag, 30.06.26
Teilnahmepauschale keine
Hiroshimastr. 1710785 Berlin
Susan Javad und Benjamin Schmidt Arbeit@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungAnalyse, Planung und BeratungReferat Politische Beratung und ImpulseHiroshimastr. 1710785 BerlinFax 030 269 35 9229