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Veranstaltungsnummer: 289590 – als .ics herunterladen
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Im April 1945 wurden im Hamburger Schulgebäude am Bullenhuser Damm zwanzig jüdische Kinder ermordet – nachdem an ihnen zuvor medizinische Experimente durchgeführt worden waren. Verantwortlich war unter anderem der Arzt Kurt Heißmeyer, dessen Handeln exemplarisch für die Verstrickung von Medizin und Wissenschaft in das nationalsozialistische Unrecht steht.Die Veranstaltung nimmt dieses Verbrechen zum Anlass, um über die Rolle von Medizin im Nationalsozialismus aufzuklären und die dahinterstehenden Strukturen von Gewalt und Menschenverachtung sichtbar zu machen. Zugleich richtet sie den Blick auf die Gegenwart: Welche Verantwortung tragen Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft – damals wie heute?Die Historikerin Dr. Iris Groschek (Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Hamburg) führt in die historischen Hintergründe ein und berichtet über die Ereignisse rund um das KZ Neuengamme und die medizinischen Experimente an Kindern. Im anschließenden Gespräch besteht Raum für Fragen, Austausch und gemeinsame Reflexion.Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Geschichte, Erinnerungskultur und Fragen gesellschaftlicher Verantwortung interessieren.
Mittwoch, 22.04.2618:15-19:45 Uhr
Registrierung möglich bis Mittwoch, 22.04.26
Teilnahmepauschale keine
Ascherslebener Str. 2506454 Arnstein OT Sandersleben
Franziska Schmidtke franziska.schmidtke@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Sachsen-AnhaltOtto-von-Guericke-Straße 6539104 MagdeburgTel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15e-mail: info.magdeburg@fes.de