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Veranstaltungsnummer: 289552 – als .ics herunterladen
++Anmeldung bei unserem Kooperationspartner: Arbeinehmerkammer Bremen+++Zeit(un)gerechtigkeit prägt unseren Alltag auf vielfältige Weise: Zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit, zwischen den Geschlechtern, Generationen und unterschiedlichen Lebensrealitäten. Während Erwerbsarbeit gesellschaftlich oft im Mittelpunkt steht, bleibt Sorgearbeit vielfach unsichtbar – obwohl sie unverzichtbar ist. Zugleich werden aktuell wieder verlängerte Erwerbsarbeitszeiten diskutiert – mit denen eine weitere Verschärfung der Zeitungerechtigkeit einhergehen würde. Auf dem Fachtag möchten wir gemeinsam über aktuelle Herausforderungen von Zeitpolitik diskutieren und der Frage nachgehen, wie gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen gestaltet werden können und welche Rolle dabei Politik, Verwaltung und Betriebe einnehmen können. Dabei beleuchten wir Themen wie Vereinbarkeit von Care- und Erwerbsarbeit, Arbeitszeitmodelle sowie die Bedeutung von Zeit für Demokratie und gesellschaftliches Engagement. Programm08:45 Ankommen und Kaffee 09:15 Begrüßung Wiebke Blanquett, Arbeitnehmerkammer Bremen und Stine Klapper, Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Nord 09:40 Keynote Prof.in Dr.in Bettina Kohlrausch (wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung): „Zeitwohlstand für alle. Warum eine Arbeitszeitpolitik der Schlüssel für mehr Geschlechtergerechtigkeit ist“10:30 Workshops zu • „Care und Work: Vereinbarkeit“ (Merle Mangels, DGB Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt und Miriam Bömer, DGB Bremen)• „Von 8-Stunden-Tagen und 4-Tage-Woche: Arbeitszeit(en) und ihre Gestaltung“ (Prof.in Dr.in Beate Zimpelmann, Hochschule Bremen und Dr.in Aenne Dunker, Arbeitnehmerkammer Bremen) • „Demokratie braucht Zeit“ (Hanna Völkle, EAF Berlin – Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft) 12:00 Mittagspause mit Imbiss 13:00 Workshops zu• „Care und Work: Vereinbarkeit“ (Merle Mangels, DGB Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt und Miriam Bömer, DGB Bremen)• „Von 8-Stunden-Tagen und 4-Tage-Woche: Arbeitszeit(en) und ihre Gestaltung“(Prof.in Dr.in Beate Zimpelmann, Hochschule Bremen und Dr.in Aenne Dunker, Arbeitnehmerkammer Bremen) • „Demokratie braucht Zeit“ (Hanna Völkle, EAF Berlin – Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft) 14:30 Wrap up Moderation: Mareice Kaiser, Journalistin und Autorin Die Anmeldung erfolgt über unseren Kooperationpartner: Anmeldung zum Fachtag Am Abend liest Mareice Kaiser unter dem Titel „Neue Maloche – Wer hat da noch Zeit?“ aus ihrer Kolumne „Neue Maloche“ und ihrem Buch „Das Unwohlsein der modernen Mutter“. Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier
Freitag, 18.09.2609:00-15:00 Uhr
Teilnahmepauschale keine
Bürgerstraße 128195 Bremen
Christine Strotmann christine.strotmann@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungRegionalbüro für Bremen,Hamburg und Schleswig-HolsteinMönckebergstraße 2220095 HamburgTel. 040-325874-0Nord@fes.de