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Veranstaltungsnummer: 289493 – als .ics herunterladen
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Wer reinigt über Nacht die Büros? Wer bestückt tagtäglich die Supermarktregale mit frischer Ware? Wer sind die Menschen, die Pakete zustellen, Einkäufe abkassieren, alte und kranke Menschen pflegen und die Fließbänder in den Fabriken bedienen? Bis zu einem Fünftel aller Beschäftigten in Deutschland sind Basisarbeiter:innen: Menschen, die mit ihren Tätigkeiten das Fundament legen für den gesellschaftlichen Alltag und unsere Wirtschaft.Rund 20 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind in un- und angelernten Berufen tätig, beispielsweise in der Pflege, im Reinigungsgewerbe, in der Gastronomie, im Baugewerbe oder im Einzelhandel. Diese Berufe sind für das Funktionieren unserer Gesellschaft unverzichtbar, erfahren jedoch häufig zu wenig gesellschaftliche und politische Anerkennung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Dokumentarfilm „Die Unverzichtbaren” und die gleichnamige Studie. Menschen in Basisarbeit. Beide Werke beleuchten die Lebensund Arbeitsrealitäten von Menschen in Basisberufen. Die Studie basiert auf Fokusgruppen, Einzelinterviews und einer Umfrage mit über 2.000 Beschäftigten. Sie gibt einen fundierten Einblick in die Arbeitsbedingungen, Beschäftigungsverhältnisse und politischen Einstellungen von Basisarbeiter:innen. Ergänzt wird dies durch den Film, der persönliche Perspektiven sichtbar macht und die Bedeutung dieser Arbeit für unseren Alltag eindrücklich vermittelt. Im Anschluss an die Filmvorführung möchten wir gemeinsam darüber diskutieren, welche Auswirkungen unsichere Arbeitsbedingungen auf das Vertrauen in die Demokratie haben und welche politischen sowie gesellschaftlichen Maßnahmen notwendig sind, um faire Arbeitsbedingen, mehr Sichtbarkeit und echte Wertschätzung zu schaffen.Mit:• Andrea Wemheuer, Landesleitung ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen• Hedi Tounsi, Lagerarbeiter und Betriebsrat, Amazon• Güven Ciftci, Reinigungskraft und FilmprotagonistModeration• Johanna Siebert, Senior Projektmanagerin, Das Progressive Zentrum, Berlin
Donnerstag, 21.05.2618:00-20:00 Uhr
Registrierung möglich von Montag, 20.04.26 bis Donnerstag, 21.05.26
Teilnahmepauschale keine
Goseriede 1030159 Hannover
Stephan Meuser niedersachsen@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro NiedersachsenTheaterstrasse 330159 HannoverTel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840