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Veranstaltungsnummer: 289239 – als .ics herunterladen
Kant und Marx? Passen die überhaupt zusammen? Oskar Negt meinte ja. Er hat Kant und Marx sogar in ein „Jahrhundertgespräch“ verwickelt. Tatsächlich gibt es im Marxschen Denken zahlreiche Anknüpfungspunkte an Kants praktische Philosophie. Friedrich Engels beanspruchte Kant als Teil des geistigen Erbes, dessen sich die europäische sozialistische Bewegung würdig erweisen solle. Max Adler, der Philosoph des Austromarxismus, hat versucht, Kants Sozialphilosophie und seine Erkenntniskritik in den Marxismus einzubauen. Eduard Bernstein und Karl Vorländer, zwei „Revisionisten“, wollten mit Kants Hilfe dem Sozialismus ein ethisches Fundament verpassen. Ein fruchtbarer Dialog zwischen Kantianern und Marxisten scheint möglich. Denn beide kommen in einem zentralen Punkt zusammen: als Anhänger und Vorkämpfer einer demokratischen Republik.Kant-Museum im Ostpreußischen LandesmuseumHeiligengeiststraße 38 | 21335 LüneburgEintritt: 5,– EuroAnmeldung erforderlich unterTel. 0 41 31–759 950 oder info@ol-lg.de
Mittwoch, 29.04.2618:30-20:30 Uhr
Teilnahmepauschale 5,— €
Heiligengeiststr. 3821335 Lüneburg
info@ol-lg.de
Kontaktanschrift
Kant-Museum im Ostpreußischen LandesmuseumHeiligengeiststraße 38 | 21335 Lüneburg