- Zeitz
freie Plätze

Protest! Wie weit gehen für die eigenen Ideale? Der Fall Brüsewitz heute

Veranstaltungsnummer: 289236als .ics herunterladen

in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Am 18. August 1976 um 10.20 Uhr stellte Brüsewitz vor der Michaeliskirche in Zeitz zwei Protestplakate auf das Dach seines Autos, auf denen er den Kommunismus sowie die Kirchen- und Bildungspolitik der SED anprangerte. Anschließend übergoss er sich mit Benzin und zündete sich an. Am 22. August erlag er seinen schweren Verbrennungen. Bereits zuvor hatte Oskar Brüsewitz mit seiner unkonventionellen kirchlichen Jugendarbeit und öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen Aufmerksamkeit erregt und damit wiederholt staatliche Repressionen auf sich gezogen. Seine Selbstverbrennung war eines von mehreren Ereignissen des Jahres 1976, das die Unterdrückung von Meinungs- und Religionsfreiheit in der DDR international in den Blick rückte.

Warum verbrannte sich Oskar Brüsewitz? Wie weit darf man für die eigenen Überzeugungen gehen? Was geht der Fall Brüsewitz junge Menschen heutzutage an? Diese Fragen diskutiert Aron Boks, aktueller Stadtschreiber Halles, mit dem Historiker Dr. Karsten Krampitz und der Pfarrerin i. R. Ursula Meckel, die Brüsewitz persönlich kannte. Außerdem haben sich Schüler des CJD-Gymnasiums Droyßig dem Thema künstlerisch genähert und bringen ein Theater- und Kompositionsprojekt zur Aufführung. Musikalische Beiträge von Schülern der Musikschule Zeitz rahmen die Veranstaltung.



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Termin

Donnerstag, 20.08.26
18:00-20:00 Uhr

Registrierung möglich
bis Donnerstag, 20.08.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Nikolaikirche

Geschwister-Scholl-Str. 3
06712 Zeitz

Ansprechpartner_in

Dr. Ringo Wagner

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de

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