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Die Welt, wie wir sie kannten, wird gerade umgewälzt, wir erleben eine „Zeitenwende“ nach der anderen. Das ist schon fast eine Banalität geworden. Welcher Art diese Umbrüche sind, die wir gerade erleben, wer oder was sie antreibt und wohin, in welche neue Ordnung bzw. Unordnung sie führen, das ist unklar und heftig umstritten. Handelt es sich tatsächlich um die Wiederkehr der Geopolitik der Grossmächte im Stil des 19. Jahrhunderts, oder spielte die Geoökonomie nach wie vor eine bestimmende Rolle?Die Weltordnung des Kalten Kriegs, die wir kannten, und die Weltordnung der fast unbestrittenen Hegemonie der USA (Pax Americana) sind vorbei, mit ihnen die Nachkriegsordnung. Was jetzt im Entstehen begriffen ist, wird sich aus Elementen, Bruchstücken der alten Weltordnung und einigem Neuen zusammensetzen. Neu ist auf jeden Fall, dass in der Gegenwart nur noch kapitalistische Gross- bzw. Weltmächte einander gegenüberstehen. Der US-Kapitalismus, die chinesische Spielart eines staatlich gelenkten Kapitalismus (offiziell immer noch „Sozialismus nach chinesischer Art“, zumindest als Ziel), die verschiedenen Spielarten eines „Crony“ oder „Gangsterkapitalismus“, für die das gegenwärtige Russland steht (eine Mischung von Kriegswirtschaft und Extraktivismus), die europäische Spielart eines demokratisch regulierten Kapitalismus, und, last not least, die verschiedenen Gestaltungen des Kapitalismus in Schwellenländern wie Indien, Indonesien, Malaysia, Vietnam usw. unter autoritären Regimes (einige davon noch durchaus in demokratischer Form). Die alte Frage der europäischen sozialistischen Bewegung: Sind Kapitalismus und Demokratie miteinander vereinbar, kann man eine stabile, sozialstaatlich gestaltete Form des „demokratischen Kapitalismus“ finden, stellt sich neu. Für uns in Europa eine Überlebensfrage
Dienstag, 28.04.2619:00-21:00 Uhr
Registrierung möglich von Donnerstag, 05.03.26 bis Dienstag, 28.04.26
Teilnahmepauschale keine
Sophienstraße 230159 Hannover
Stephan Meuser niedersachsen@fes.de
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