- Magdeburg

Die Gleichheitslücke – zwischen Gemeinwohl und Eigennutz

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Ungleichheit ist kein Randthema – sie stellt die Grundlagen unserer Demokratie auf die Probe. Einkommen, Bildung, Teilhabe, Anerkennung: In vielen Bereichen wächst die Kluft zwischen jenen, die profitieren, und jenen, die zurückbleiben. Doch wie viel Ungleichheit kann eine demokratische Gesellschaft aushalten? Und welche Verantwortung tragen Politik, Wirtschaft und jede*r Einzelne, um das Gemeinwohl zu stärken?

Unter dem Titel „Die Gleichheitslücke – zwischen Gemeinwohl und Eigennutz“ diskutieren Prof. Dr. Stephan Lessenich (Institut für Sozialforschung der Universität Frankfurt/Main) und Dr. Lydia Hüskens (Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt) über die sozialen, ethischen und politischen Dimensionen von Ungleichheit in unserer Gesellschaft.

Die Magdeburger Ringvorlesung 2026 steht unter dem Leitmotiv einer „Politik und Gesellschaft im Stresstest. Kritik der reinen Vernünftigkeit“. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass hinter irrationalem Handeln oft eigene Formen von Rationalität stehen – Logiken, die sich jenseits des Diskurses der reinen Vernunft entfalten und gerade deshalb so schwer zu erreichen sind. Diese Rationalitäten gilt es zu verstehen, um dem gesellschaftlichen Auseinanderdriften entgegenzuwirken.

Die Ringvorlesung lädt ein, jenseits einfacher Wahrheiten nach den tieferen Bedingungen gesellschaftlicher Vernunft zu fragen – dort, wo Empathie, Gemeinsinn und kritische Selbstreflexion beginnen.

Im Anschluss an das Podiumsgespräch besteht Gelegenheit zum Austausch mit den Referent*innen und weiteren Gästen.

In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg und der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt.

Anmeldungen bitte unter: ev-akademie-wittenberg.de/warenkorb/kw/kathaupt/500/schritt/1/

Termin

Mittwoch, 18.03.26
19:30-21:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Roncalli-Haus

Max-Josef-Metzger Str. 12/13
39104 Magdeburg

Ansprechpartner_in

Franziska Schmidtke

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de

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