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Veranstaltungsnummer: 289029 – als .ics herunterladen
+++ Ausstellung vom 1. bis 28.5. +++ Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 17.00 Uhr am Kröpeliner Tor statt. Mehr Info dazu in Kürze. Die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet.Vorgestellt werden die Biografien des Fußballpioniers Walther Bensemann, der zehnfachen Deutschen Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch, des Fußballnationalspieler Julius Hirsch, des israelischen, später deutschen Basketball-Nationaltrainer Ralph Klein, der Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, des Schachweltmeisters Emanuel Lasker, des Meisterboxers Erich Seelig, der Deutschen Tennismeisterin Nelly Neppach, der Deutschen Speerwurfmeisterin Martha Jacob, der Leichtathletin Gretel Bergmann, der Turnolympiasieger Alfred und Gustav Felix Flatow, der Europameister im Gewichtheben beziehungsweise im Ringen Julius und Hermann Baruch, des Eishockeyspielers Rudi Ball und des deutschen Fußballnationalspielers Gottfried Fuchs. Die Ausstellung bietet mit der Schwimmerin Sarah Poewe aber auch einen Ausblick und stellt eine wichtige Verbindung zur Gegenwart her. Poewe gewann als erste jüdische Athletin nach Ende des Zweiten Weltkrieges für Deutschland eine olympische Bronze-Medaille 2004 in Athen. Die Ausstellung ist aus Anlass der 2015 erstmals in Deutschland ausgetragenen European Maccabi Games in Berlin entwickelt und präsentiert worden. Idee und Konzept stammen von Norbert Niclauss (BKM) und Olliver Tietz (DFB-Kulturstiftung). Die Autoren und Kuratoren sind: Dr. Berno Bahro, Prof. Dr. Hans Joachim Teichler (beide Potsdam), Prof. Dr. Lorenz Peiffer (Hannover), Dr. Henry Wahlig (Dortmund). Seitdem konnte die Ausstellung in zahlreichen deutschen Städten gezeigt werden.Die Ausstellung wird vom 1. bis 28. Mai 2026 am Kröpeliner Tor (Vorplatz), Kröpeliner Straße, 18055 Rostock gezeigt. Link zu google maps: maps.app.goo.gl/PPzvu6F8EmQjPPD98 Die Ausstellung ist ganztätig zugänglich. Der Eintritt ist frei. Weitere Begleitveranstaltungen sind vorgesehen. Eine Übersicht gibt Auskunft: www.lpb-mv.de/juedische-stars-im-sport Eine Ausstellung des Zentrum deutsche Sportgeschichte e.V., des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V., des Beauftragten für das jüdische Leben und gegen Antisemitismus, der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. - Politisches Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern, der Heinrich Böll Stiftung e.V. Mecklenburg-Vorpommern und der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Freitag, 01.05.26 bis Donnerstag, 28.05.2609:00 (erster Tag) bis 18:00 (letzter Tag)
Teilnahmepauschale keine
Kröpeliner Straße18055 Rostock
Tobias Paul schwerin@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Mecklenburg-VorpommernArsenalstr. 819053 SchwerinTel. 0385-512596, Fax 0385-512595