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Die rasante Verbreitung KI-generierter Inhalte bedroht die Grundlagen einer informierten demokratischen Öffentlichkeit, da die Unterscheidung zwischen verlässlichen und manipulierten Informationen zunehmend erschwert wird. Daher braucht es eine schnelle und wirksame Regulierungder Künstlichen Intelligenz. Im Zentrum steht die Forderung, KI-Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen: Wer Inhalte erzeugt und verbreitet, soll dafür ähnlich haften wie klassische Medienanbieter. KI-generierte Inhalte sollten verpflichtend gekennzeichnet werden, ihre Quellentransparent machen und auf weiterführende Informationen verweisen, um Vielfalt, Qualität und die Finanzierung journalistischer Angebote zu sichern. Zugleich muss Europa eigene technologische Kompetenzen aufbauen, um nicht dauerhaft von US-amerikanischen oder chinesischenDigitalkonzernen abhängig zu sein. Regulierung und Innovation sind dabei keine Gegensätze: Klare Regeln können faire Wettbewerbsbedingungen schaffen und die demokratische Ordnung langfristig schützen.Dr. Carsten Brosda ist seit 2017 Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit 2020 ist er Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Vor seiner Tätigkeit im Hamburger Senat war er Abteilungsleiter Kommunikation beim SPD Parteivorstand und Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zudem ist Carsten Brosda Autor mehrerer Aufsätze und Bücher, u.a. über die Zukunft der Demokratie, Kultur und KI.
Dienstag, 25.08.2618:00-20:00 Uhr
Registrierung möglich von Mittwoch, 01.07.26 bis Dienstag, 25.08.26
Teilnahmepauschale keine
Arndtstr. 2030167 Hannover
Stephan Meuser niedersachsen@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro NiedersachsenTheaterstrasse 330159 HannoverTel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840