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Veranstaltungsnummer: 288646 – als .ics herunterladen
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Mehr als drei Jahrzehnte nach der deutschen Einheit ist die Bewertung der Schule in der DDR weiterhin umkämpft. Zwischen pauschaler Kritik, nostalgischer Verklärung und persönlichen Erinnerungen bleibt die Frage offen: Wie lässt sich dieses Bildungssystem heute differenziert verstehen – jenseits einfacher Urteile?Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Publikation „Verteufelt und auch hoch gelobt: Die Schule in der DDR. Lehrerinnen und Lehrer erinnern sich“. In ihr kommen Lehrkräfte zu Wort, die das DDR-Schulwesen nicht nur erlebt, sondern über viele Jahre hinweg mitgestaltet haben. Ihre Erinnerungen geben Einblick in pädagogischen Alltag, professionelle Selbstverständnisse, politische Vorgaben und biografische Brüche – vor und nach 1989.Im Mittelpunkt des Abends steht ein angeleitetes Gespräch mit dem Hauptautor Dr. Wolfgang Bautz, das sich entlang der historischen Gliederung des Buches bewegt: vom Aufbau des Bildungssystems über die polytechnische Allgemeinbildung und die ideologische Rahmung von Schule bis hin zu Umbruch, Transfer und Ernüchterung in den 1990er Jahren.Besonderer Wert wird auf die Einbindung der Stimmen im Raum gelegt. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an (ehemalige) Lehrkräfte und Menschen mit eigener DDR-Schulerfahrung. Ihre Perspektiven sind eingeladen als Teil einer gemeinsamen, reflektierten Auseinandersetzung mit Bildungsgeschichte und ihrer Wirkung bis in die Gegenwart.Die Veranstaltung versteht sich als Raum politischer Bildung: für Differenzierung, für Zuhören, für das Nachdenken darüber, was Schule leisten konnte, leisten sollte – und welche Rolle Bildung in einer demokratischen Gesellschaft spielt.
Donnerstag, 26.02.2618:00-20:00 Uhr
Registrierung möglich bis Donnerstag, 26.02.26
Teilnahmepauschale keine
Große Märkerstraße 1006108 Halle
Franziska Schmidtke franziska.schmidtke@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Sachsen-AnhaltOtto-von-Guericke-Straße 6539104 MagdeburgTel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15e-mail: info.magdeburg@fes.de