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Am 8. März 1933 brannten in Dresden Bücher: mit ihnen verbrannten Gedanken, Ideen und die Freiheit. Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen waren der Anfang vom Ende der freien Gesellschaft. Sie waren ein systematisches Mittel, um Stimmen zum Schweigen zu bringen, die aus unterschiedlichen Gründen von den Nationalsozialisten als "undeutsch" verachtet wurden. Die Diffamierung als "entartete Kunst" bereitete den Weg für Ausgrenzung und Publikationsverbote von Autor_innen, Künstler_innen, Denker_innen.Heute ist diese Gefahr wieder spürbar: Sie kommt schleichend in Gestalt von vorauseilendem Gehorsam, Wegsehen, Gleichgültigkeit. Gerade deshalb ist Gedenken so wichtig. Es lädt uns ein, zu reflektieren, wie demokratisches Denken und Handeln bewahrt, Ausgrenzung früh erkannt und geistige Freiheit geschützt werden kann. Im Jahr der jüdischen Kultur in Deutschland, erinnern wir besonders an die jüdischen Stimmen, die systematisch zum Schweigen gebracht wurden. Gedenken ist auch ein Akt der Gemeinschaft. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind und dass viele Menschen bereit sind, hinzusehen, zu widersprechen und für eine offene Gesellschaft einzutreten. Der DGB Dresden-Oberes Elbtal und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen möchten deshalb auch in diesem Jahr an die Dresdner Bücherverbrennung erinnern und laden herzlich zur Matinee "Lasst uns das Erinnern nicht vergessen" ein.Im Rahmen des diesjährigen Programms übernehmen Annett Otto und Gennadi Nepomnischi die musikalische Begleitung. Dr. Heike Liebsch von HATiKVA spricht anhand des Beispiels von Anna-Joachimstahl-Schwabe über das Ende der jüdischen Kultur in Deutschland. Dirk Ebert (Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Dresden), widmet sich dem Andenken Arthur Schilles, der sich als Gewerkschafter aktiv gegen die Nazis eingesetzt hat. Der Journalist Cornelius Pollmer blickt satirisch-analytisch auf unsere Gesellschaft. Außerdem begrüßen wir den Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas.Die Moderation übernimmt Melanie Haase. Der Eintritt ist frei.Wir freuen uns, Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freund_innen am 8. März 2026 begrüßen zu können und bitten Sie herzlich, uns Ihre Teilnahme zurückzumelden. Wenn Sie sich anmelden, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese ist gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung.Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an uns.Während den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website.
Sonntag, 08.03.2611:00-12:30 Uhr
Registrierung möglich bis Sonntag, 08.03.26
Teilnahmepauschale keine
Wettiner Platz 10 01067 Dresden
Arne Schildberg Sachsen@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro SachsenBurgstraße 2504109 LeipzigTel. 0341-9602160 und -9602431, Fax 9605091E-Mail: sachsen@fes.deFriedrich-Ebert-StiftungBüro DresdenObergraben 17 A01097 DresdenTel. 0351-80468-03 und -04, Fax 0351-80468-05E-Mail: sachsen@fes.de