- Stuttgart

Auf der Straße heißen wir anders - Szenische Lesung

Veranstaltungsnummer: 286764als .ics herunterladen

Am 24. April wird an den Völkermord an den Armenier_innen 1915/1916 erinnert. In ihrem gefeierten Roman „Auf der Straße heißen wir anders“ erzählt die Autorin Laura Cwiertnia von den Erfahrungen und Erinnerungen vieler armenischer Familien – von Verlust, der Frage nach Zugehörigkeit und der Suche nach Antworten über Generationen hinweg.

Der Roman zeichnet die Geschichte einer armenischen Familie über vier Generationen nach und zeigt, wie die Traumata über Generationen hinweg fortwirken. Neben der Auseinandersetzung mit dem Völkermord an den Armenier_innen, der heutigen Reflexion und der Spurensuche der Nachkommen thematisiert der Roman auch das Aufwachsen in einem Brennpunkt-Stadtteil und die weibliche Gastarbeiterinnen-Migration.

Wir laden gemeinsam mit dem Staatstheater Stuttgart zu einer szenischen Lesung des Romans ein. In einem anschließenden Gespräch mit der Autorin sprechen wir tiefergehend über Geschichte, Weitererzählung und die Armenische Diaspora in Deutschland.

Programm

19.30 Uhr Begrüßung
• Florian Koch, Leiter, FES Landesbüro BaWü

19.35 Uhr Szenische Lesung
• Alina Manoukian, Schauspielerin
• Michael Weber, Schauspieler
• Bettina Stucky, Schauspielerin

20.30 Uhr kleine Pause

20.45 Uhr Gespräch mit der Autorin
• Laura Cwiertnia, Autorin
Moderation
• Gwendolyn Melchinger

21.30 Uhr Ende

Karten sind über die Staatstheater Stuttgart erhältlich. Hier:
ticket.staatstheater-stuttgart.de/eventim.webshop/webticket/eventlist

Bildnachweis: picture alliance / Anadolu | Ozkan Bilgin; Klett-Cotta Verlag

Termin

Montag, 13.04.26
19:30-21:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Kammertheater

Konrad‐Adenauer‐Straße 32
70173 Stuttgart

Ansprechpartner_in

Florian Koch

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Baden-Württemberg
Werastr. 24
70182 Stuttgart
Tel. 0711-248394-40
www.fes.de/landesbuero-bawue

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