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Am 24. April wird an den Völkermord an den Armenier_innen 1915/1916 erinnert. In ihrem gefeierten Roman „Auf der Straße heißen wir anders“ erzählt die Autorin Laura Cwiertnia von den Erfahrungen und Erinnerungen vieler armenischer Familien – von Verlust, der Frage nach Zugehörigkeit und der Suche nach Antworten über Generationen hinweg. Der Roman zeichnet die Geschichte einer armenischen Familie über vier Generationen nach und zeigt, wie die Traumata über Generationen hinweg fortwirken. Neben der Auseinandersetzung mit dem Völkermord an den Armenier_innen, der heutigen Reflexion und der Spurensuche der Nachkommen thematisiert der Roman auch das Aufwachsen in einem Brennpunkt-Stadtteil und die weibliche Gastarbeiterinnen-Migration. Die armenisch-stämmige Schauspielerin Alina Manoukian adaptierte den Roman für eine szenische Lesung. Gemeinsam mit dem Staatstheater Stuttgart laden wir Sie herzlich ein, diesen besonderen Abend mit uns zu erleben. Im Anschluss an die Lesung diskutieren wir mit der Autorin über Geschichte, Weitererzählung und die armenische Diaspora in Deutschland.Programm 19.30 Uhr Begrüßung• Florian Koch, Leiter, FES Landesbüro BaWü19.35 Uhr Szenische Lesung• Alina Manoukian, Schauspielerin• Michael Weber, Schauspieler• Sylvia Wempner, Schauspielerin20.30 Uhr kleine Pause 20.45 Uhr Gespräch mit der Autorin • Laura Cwiertnia, Autorin Moderation• Gwendolyn Melchinger21.30 Uhr EndeFreikarten verfügbar bis Kartenkontingent ausgeschöpft ist. Bitte bei Interesse melden.Karten sind über die Staatstheater Stuttgart erhältlich. Hier:ticket.staatstheater-stuttgart.de/eventim.webshop/webticket/eventlistBildnachweis: picture alliance / Anadolu | Ozkan Bilgin; Klett-Cotta Verlag
Montag, 13.04.2619:30-21:30 Uhr
Teilnahmepauschale keine
Konrad‐Adenauer‐Straße 32 70173 Stuttgart
Florian Koch florian.koch@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Baden-Württemberg Werastr. 2470182 StuttgartTel. 0711-248394-40www.fes.de/landesbuero-bawue