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Veranstaltungsnummer: 285313 – als .ics herunterladen
Das Grundkonzept der beratenden und psychotherapeutischen Haltung beinhaltet die Verpflichtung der Beratenden zur Neutralität und Zurückhaltung bzgl. eigener politischer und gesellschaftlicher Überzeugungen. Die politische oder sozialethische Haltung der Klient*innen steht nicht im Fokus der Beratung. Diese ist allein auf die Anliegen der Klient*innen und die Bedürfniserfüllung der Kinder ausgerichtet.Allerdings zeigt sich die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft auch an der wachsenden Anzahl rassistischer und diskriminierender Äußerungen von Ratsuchenden in der Erziehungs- und Familienberatung (EFB). Im Beratungsprozess werden zunehmend undemokratische oder auf Menschengruppen bezogene Abwertungen geäußert. Es stellt sich daher die Frage, ob die Grundhaltung der Neutralität durch die Beratenden angesichts erstarkender antidemokratischer Kräfte in der Gesellschaft noch zeitgemäß ist. Oder ist es vielmehr angezeigt, Position zu beziehen, obwohl kein politischer Bildungsauftrag im Beratungsprozess besteht? Dürfen sich Beratende als „prodemokratisch“ positionieren? Wie kann es gelingen, eine ethisch vertretbare Position als Beratende*r zu beziehen, ohne den Beratungsprozess zu gefährden?Im Rahmen dieses Fachtages soll eine Auseinandersetzung mit dem Neutralitätsgebot für Beratende als Gelingensbedingung für erfolgreiche Prozesse auf der einen Seite und der gesellschaftspolitischen Verantwortung Beratender auf der anderen Seite erfolgen. Das Landesbüro Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Erziehungs- und Familienberatungsstellen Berlin laden Sie herzlich ein, sich bei unserem Fachtag über diese und weitere Fragen auszutauschen.
Donnerstag, 09.10.2509:00-13:45 Uhr
Registrierung möglich von Freitag, 05.09.25 bis Montag, 29.09.25
Teilnahmepauschale keine
Hiroshimastr. 1710785 Berlin
Felix Eikenberg Felix.Eikenberg@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro BerlinNürnberger Straße 4910789 Berlin