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Studien-Vorstellung: Die distanzierte Mitte - Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2022/23, Saarbrücken

Veranstaltungsnummer: 274398als .ics herunterladen

Die Pandemiefolgen sind noch nicht bewältigt, die Inflation hoch, die Klimakrise immer virulenter, da entstehen mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dessen Folgen für Sicherheit und Energieversorgung weitere Herausforderungen für die „Mitte“. Inmitten von multiplen Krisen erhöhen sich Unsicherheiten und Verteilungskonflikte, sodass antidemokratischen Positionen, rechtsextremen Ideologien und der Abwertung der „Anderen“ ein Einfallstor geboten wird.
Die FES-„Mitte“-Studie 2022/23 beleuchtet rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen und Hintergründe und regt zur Debatte an.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Demokratie, ihre Grundprinzipien, Abläufe und Institutionen zunehmend mit Distanz betrachtet werden. Die „Mitte“ der Gesellschaft wird empfänglicher für extremistische, demokratiefeindliche und menschenfeindliche Einstellungen. Zugleich
geht eine demokratiefeste „Mitte“ auf klare Distanz zu den Feinden der Demokratie. Will und kann sie diese Distanz überbrücken?
Wir laden Sie herzlich ein, die Ergebnisse der neuesten Studie und mögliche Gegenstrategien mit unseren Expert_innen zu diskutieren: Was bedeuten die Studienergebnisse für die Demokratieförderung? Wie kann eine Deradikalisierungsstrategie aussehen? Durch welche Maßnahmen kann das Vertrauen in demokratische Institutionen gestärkt werden? Und wie überzeugen wir Menschen mit einer unsicheren Haltung zur Demokratie?

Gesprächspartnerinnen:
Prof. Dr. Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein, Mitherausgeberin der »Mitte-Studie«
und Kira Braun, MdL, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion des Saarlandes

Moderation: Dörte Grabbert, Arbeitskammer des Saarlandes, Pressesprecherin

- Nachholtermin für die am 19.12.2023 kurzfristig ausgefallene Veranstaltung. -
Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland e.V. und der Stiftung Demokratie Saarland sowie der Arbeitskammer des Saarlandes, unterstützt von der vhs Regionalverband Saarbrücken.

Es gilt der Einlassvorbehalt.



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Termin

Donnerstag, 21.03.24
18:00-20:00 Uhr

Registrierung möglich
bis Donnerstag, 21.03.24

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Saarbrücken

Ansprechpartner_in

Stephanie Hepper

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Rheinland-Pfalz/Saaland
Große Bleiche 18-20
55116 Mainz
Tel. 06131-96067-0

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