Die digitale Dimension der Demokratie


Terminexport im ICS-Format
Bild: von FES 

Wir leben in einer technologischen Gesellschaft. Viele Prozesse sind computerisiert und laufen auf Knopfdruck ab. Das Digitale durchdringt alle Lebensbereiche, verändert und hinterfragt die etablierten Strukturen und Institutionen.

Auch das politische Geschehen, die demokratischen Abläufe und Formen der Willensbildung bleiben davon nicht unberührt. Das Internet trägt zur Erweiterung des Spektrums der politischen Mitbestimmung bei – neue Konzepte, beispielsweise "E-Participation" oder "Delegated Voting", prägen den Diskurs um die Weiterentwicklung der demokratischen Ordnung.

Doch was taugen solche Ideen wirklich? Und können sie dazu beitragen, den Zuspruch zur Demokratie zu steigern? Ergänzen oder ersetzen sie die Repräsentation und parlamentarische Deliberation letztendlich? Oder ist die "Verflüssigung" der bestehenden Institutionen gar die notwendige neue Legitimationsgrundlage, die Rettung, eines zunehmend skeptisch gesehenen politischen Systems?


Programm (30.11.2016)

18.00 Uhr: Begrüßung

  • Johann Ivanov, Friedrich-Ebert-Stiftung

Impulsvortrag: "e-Partizipation: Chance, Herausforderung oder Ergänzung für die repräsentative Demokratie?"

  • Dr. Alma Kolleck, Goethe-Universität Frankfurt

Diskussion mit:

  • Dr. Alma Kolleck
  • Rouven Brües, Liquid Democracy e. V.
  • Andreas Nitsche, Interaktive Demokratie e. V.
  • Christopher Lauer, SPD
  • Moderation: Anja Adler, Autorin

19.30 Uhr: Ausklang

Anmeldebestätigungen werden nicht versandt. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fr agen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung haben.

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