Mobilitätsgerechtigkeit – Mobilität für alle!

Die sozial gerechte Mobilität der Zukunft

Gerechte Mobilität bedeutet, dass jeder Mensch unabhängig von seiner sozio-ökonomischen Stellung, seines Alters, seines Geschlechts oder seiner Herkunft selbstbestimmt mobil sein kann. Der derzeitige Prozess der Mobilitätswende bietet die einmalige politische Chance wichtige Gerechtigkeits- und Nachhaltigkeitsfragenrund um eine Mobilität für alle zu adressieren. Der politische Fokus liegt dabei auf einer Verbesserung von Mobilitätsangeboten und der gezielten Stärkung des ÖPNV. Der Ausbau- und Modernisierungspakt, den die Ampelparteien im Koalitionsvertrag vereinbart haben, soll die Finanzierung und Modernisierung langfristig sicherstellen.

Insbesondere infrastrukturelle Fragen, die durch den Bundesverkehrswegeplan festgelegt werden, müssen in diese Überlegungen einbezogen werden. Die ausstehende Novelle des Bundesverkehrswegeplans bietet die politische Chance, Mobilitätsangebote für eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu gestalten. Durch den integrierten Ausbau aller Verkehrsträger kann insbesondere im Personenverkehr eine bessere Konnektivität von Stadt und Land entstehen.

Vor dem Hintergrund der Mobilitätsgerechtigkeit kommt dem ÖPNV eine besondere Rolle zu. Durch die Berücksichtigung von z.B. Geschlechteraspekten oder Barrierefreiheit in einer inklusiven, integrierten und an den Nutzer:innen orientierten Planung kann ein gerechtes Mobilitätsangebot ermöglicht werden.

Für den flächendeckenden Ausbau und die Bereitstellung des Mobilitätsangebots für die Bürger:innen ist die Gewinnung und Weiterbildung von Fachkräften und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in dieser Branche entscheidend. Deshalb bedeutet gerechte Mobilität auch, dass technologische Weiterentwicklungen mithilfe von Fachkräften sinnvoll in bestehende Systeme integriert werden.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung begleitet die vielfältigen Prozesse der Mobilitätswende durch ihre politische Beratungstätigkeit, identifiziert Gestaltungsmöglichkeiten und prägt verkehrspolitische Instrumente für eine gerechte Mobilitätsbranche. Zentrale Publikationen finden Sie auf dieser Webseite thematisch zusammengestellt.


Kontakt: Dr. Marian Jacobs  |  030 26935-8303  |  Marian.Jacobs(at)fes.de  |  Abteilung Analyse, Planung und Beratung


FES diskurs | Helfer oder doch Fachkräfte?

Publikation, Bildung, Arbeit
Migrantische Beschäftigte im deutschen Hochbau. Unser Diskurs analysiert die Situation migrantischer Beschäftigter auf deutschen Baustellen.
weitere Informationen
 
Ein Windpark auf dem Meer, im Vordergrund ein Schiff

Wachstum vs. Klimaschutz: Eine unüberwindbare Kluft?

Ökologie
Die notwendige Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch benötigt vor allem eine enge Kooperation von Unternehmen, Staat und Gesellschaft.
weitere Informationen
 
Spatenstich eines neuen Werksgeländes.

In die Zukunft investieren und Kapital gerecht besteuern – ein Widerspruch?

Friedrich-Ebert-Stiftung Finanzen
Wachstumsdelle, Klimawende und Digitale Revolution – Deutschland braucht mehr Investitionen. Am 6. Juni diskutierten wir gemeinsam mit dem Netzwerk Steuergerechtigkeit.
weitere Informationen
 
Illustration einer jungen Frau, die auf dem Boden liegt und auf einen kleinen Stapel Münzen blickt

Studie: Eine Frage des Alters? Erwerbsorientierung und die Gen Z

Arbeit | Jugend | Sozial- und Trendforschung Publikation, Arbeit, Jugend, Sozial- und Trendforschung
Der Generation der unter 30-Jährigen wird oft ein anderer Blick auf die Erwerbsarbeit unterstellt. Thorsten Faas untersucht, ob es diese Unterschiede zwischen den Generationen wirklich gibt.
weitere Informationen
 
nach oben