Blog: Corona & Care

Corona & Care: Wer kümmert sich? Um wen wird sich gekümmert - und um wen nicht? Und wen kümmert's?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung will mit ihrem neuen Blog „Corona & Care“ einen Raum anbieten, um die gegenwärtige Corona-Situation bezüglich ihrer Auswirkungen auf bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit(er_innen) zu beleuchten. Mit der Benennung der vorhandenen Nöte und Bedarfe wollen wir Solidarität unter den Sorgearbeitenden ermöglichen, die sich mit ihrer Situation allein fühlen, und Entscheidungsträger_innen Anregungen bieten für steuernde bzw. nachbesserende Maßnahmen.

Deutschland und die Welt sind in Aufruhr wegen Corona. Jeden Tag werden Entscheidungen getroffen, die unseren Alltag in bestimmte Bahnen lenken: Homeoffice, Schul- und Kitaschließungen, Kurzarbeit, Priorität der Arbeitsfähigkeit für systemrelevante Berufsgruppen etc.. Diese „Bahnen“ werden jedoch noch wenig reflektiert; dem obersten Ziel – Leben retten – wird aus verständlichen Gründen alles andere untergeordnet.

Welche (neuen) Probleme werfen jedoch (auch vermeintliche) Lösungen auf? Welche Risiken und Nebenwirkungen zieht die gegenwärtige Corona-Krise, insbesondere aus einer Geschlechter-Perspektive nach sich, die oft auch eine Sorgearbeits-Perspektive ist? Welche Personengruppen tragen welche unterschiedlichen Lasten und Pflichten in dieser Zeit? Und welche mittel- und langfristigen Maßnahmen braucht es von wem, um Sorgearbeit(er_innen) zu unterstützen?

Gender Matters – auch und gerade in gesamtgesellschaftlichen Krisen!


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