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Friedenspolitik in unserer Zeit

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Die Referent_innen

Sabine Fandrych

Sabine Fandrych

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Beatrice Fihn

Beatrice Fihn

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Felipe González Márquez

Felipe González Márquez

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Gabriela Heinrich

Gabriela Heinrich

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Barbara Kunz

Barbara Kunz

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Andrea Maurer

Andrea Maurer

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Helga Maria Schmid

Helga Maria Schmid

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Nils Schmid

Nils Schmid

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Ursula Schröder

Ursula Schröder

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Martin Schulz

Martin Schulz

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Jens Stoltenberg

Jens Stoltenberg

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Dr. Kira Vinke

Dr. Kira Vinke

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Natasha Walker

Natasha Walker

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Norbert Walter-Borjans

Norbert Walter-Borjans

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Heidemarie Wieczorek-Zeul

Heidemarie Wieczorek-Zeul

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Dr. Almut Wieland-Karimi

Dr. Almut Wieland-Karimi

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Niels Annen

Niels Annen

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Jean Asselborn

Jean Asselborn

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Programm Diskussionsveranstaltung

14:00

Eröffnung:
Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

14:15

Panel 1:
„Der Krieg darf kein Mittel der Politik sein“. Krieg und Kriegsverhinderung im 21. Jahrhundert: Eine Zwischenbilanz.

Referentin: Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Reaktion: Niels Annen, MdB, Staatsminister im Auswärtigen Amt
 

15:00

Panel 2:
„Unser Europa, aus der Erfahrung von Leiden und Scheitern geboren, ist der bindende Auftrag der Vernunft“. Der Friedensauftrag Europas und die Krisenpräventionspolitik der Europäischen Union.

Referent: Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

Reaktion: Barbara Kunz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)

15:45

Kaffeepause

16:15

Panel 3:
„Friede ist mehr als Abwesenheit von Krieg“. Das Erreichte retten: Abrüstung und Rüstungskontrolle als präventive Friedenspolitik.

Referentin: Beatrice Fihn, Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)

Reaktion: Nils Schmid, MdB, Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

17:00

Panel 4:
„Der Frieden ist so wenig wie die Freiheit ein Urzustand, den wir vorfinden: Wir müssen ihn machen im wahrsten Sinne des Wortes“. Friedens- und Konfliktforschung sowie eine aktive Zivilgesellschaft und Friedensbewegung als Wegbereiter einer neuen Friedenspolitik.

Referentin: Almut Wieland-Karimi, Geschäftsführerin, Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF)

Reaktion: Gabriela Heinrich, MdB, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

17:45 - 18:30

Pause

Programm Festakt

18:30

Eröffnung des Festakts durch Sabine Fandrych, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung

18:40

Grußwort von Norbert Walter-Borjans, Parteivorsitzender der SPD

18:50 - 19:15

„Frieden damals – und heute?“ Zeitzeugengespräch mit:

  • Jean Asselborn, Minister für auswärtige und Europäische Angelegenheiten, Luxemburg
     
  • Felipe González, ehemaliger Ministerpräsident Spaniens
     
  • Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a.D.
19:15 - 20:30

Hochrangige Podiumsdiskussion über globalen Frieden und Sicherheit im 21. Jahrhundert mit einer Videoerklärung von Cyril Ramaphosa, Präsident der Republik Südafrika und Präsident des Afrikanischen Nationalkongresses.

Diskussionsteilnehmer:

  • Helga Schmid, Generalsekretärin der OSZE
     
  • Ursula Schröder, Wissenschaftliche Direktorin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
     
  • Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
     
  • Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär

Moderation: Andrea Maurer

20:30

Ende


Videos: Im Streitgespräch

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Was lernen wir aus Willy Brandts Politik für die heutigen Herausforderungen der globalen und europäischen Politik?

Wie kann die Soziale Demokratie den europäischen Friedensauftrag in einer unübersichtlicheren Welt neu beleben? Auf welche Fragen muss eine umfassende Friedenspolitik in Zukunft auch mit den nachkommenden Generationen Antworten finden?

Von der Agenda 2030 der Vereinten Nationen bis zu den Leitlinien deutscher Außen- und Friedenspolitik: Willy Brandts Leitideen für eine friedlichere Welt haben ihren Niederschlag in der deutschen und internationalen Politik gefunden. Bis heute prägen die friedenspolitischen Überzeugungen von Willy Brandt den Kern sozialdemokratischer Außen-, Friedens- und Entwicklungspolitik.

Für seinen engagierten Einsatz für Entspannung und Frieden in Europa erhielt Bundeskanzler Willy Brandt vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1971, den Friedensnobelpreis in Oslo. Das Nobelkomitee würdigte den amtierenden Regierungschef und Außenpolitiker für seine damals innenpolitisch umstrittene Ostpolitik, die auf den Prinzipien des Gewaltverzichts und einer Anerkennung des Status Quo des Ost- und Westblocks fußten.

Willy Brandt handelte aus einer zutiefst friedenspolitischen Gesinnung, die sich nicht in der Verfolgung nationaler und europäischer Interessen erschöpfte. Schon vor einem halben Jahrhundert warb er als aktiver Politiker für einen Ausgleich mit dem globalen Süden und eine umfassende Friedenspolitik.

Diese und weitere Fragen diskutieren wir am 8. Dezember und laden Sie ein, die Veranstaltung im Livestream auf dieser Seite zu verfolgen.

Soziale Gerechtigkeit gehört zu den Grundlagen eines dauerhaften Friedens (…) Friede ist mehr als Abwesenheit von Krieg. Eine dauerhafte und gerechte Friedensordnung erfordert gleichwertige Entwicklungschancen für alle Völker. Willy Brandt in seiner viel beachteten Rede „Friedenspolitik in unserer Zeit“ einen Tag nach der Verleihung des Friedensnobelpreises.

Wofür erhielt Willy Brandt den Friedensnobelpreis?

Mit der Verleihung des Friedensnobelpreises werden jährlich einzelne Akteur_innen und Institutionen geehrt, die im Sinne der Menschenrechte und des Völkerrechts besondere Lösungen erarbeitet und sich für Frieden eingesetzt haben. Am 10. Dezember 1971 wurde der Friedensnobelpreis an Willy Brandt verliehen. Damit würdigte das Nobelkomitee des norwegischen Parlaments nicht nur die neue Ostpolitik Brandts als Einsatz für Frieden und Sicherheit in der Welt des Kalten Kriegs, sondern auch sein Eintreten für eine Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit. Damit ermutigte das Nobelkomitee Willy Brandt in seiner Politik, die gerade innerhalb Deutschlands konservativen Kreisen in seiner Zeit durchaus umstritten war.

Willy Brandt gelang es, eine Reihe von Problemen zu lösen, die die Europäische Gemeinschaft (EG) lähmten. Als frisch gewählter Bundeskanzler hinterließ Willy Brandt vor allem beim EG Gipfel in Den Haag 1969 Eindruck. Unter anderem wurde dort die Einrichtung der Europäischen Politischen Zusammenarbeit beschlossen – ein Vorläufer der späteren Gemeinsam Außen- und Sicherheitspolitik. Das Nobelpreiskomitee würdigte dies in seiner Begründung: „Willy Brandt sieht eine Stärkung der Zusammenarbeit in Westeuropa als einen integrierenden Teil eines Friedensplanes für ganz Europa an. Auch bezüglich der Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit in Westeuropa hat der Bundeskanzler wichtige Initiativen ergriffen.“

Neben dem Einsatz für ein friedliches und integriertes Europa wurde Willy Brandt auch für sein beharrliches Verständigungsbemühen durch den Eisernen Vorhang hindurch geehrt. Er unterlief die akuten Bedrohungsszenarien des Ost-West-Konflikts mit der Suche nach Dialog. Durch den Kniefall am Mahnmal des Warschauer Ghettos erlangte sein Bemühen um Aussöhnung weltweite ikonografische Bedeutung. Den globalen Kampf gegen Hunger und Armut, für Frieden und mehr Gerechtigkeit verstand Brandt als hochmoralische und mitmenschliche Pflicht. Seinen Vorstellungen einer globalen Ethik lagen der Humanismus, der demokratische Sozialismus und die Freiheit der Gesellschaften zugrunde. Gleichzeitig sorgte sein Engagement im Widerstand gegen den Nationalsozialismus für eine hohe Glaubwürdigkeit über Deutschlands Grenzen hinaus.

Weitere Angebote

Veranstaltung

Montag, 06.12.21 - Online

'Es geht darum, Kriege abzuschaffen, nicht nur, sie zu begrenzen' - 50 Jahre Friedensnobelpreis für Willy Brandt

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir an die Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt vor 50 Jahren erinnern. Welche Bedeutung hatte die Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt für...


Podcast

Willy Brandt war nicht nur überzeugter Europäer, sondern ein engagierter Weltenbürger. Für ihn war klar: Entwicklung, Gerechtigkeit und Frieden müssen zusammengedacht werden. Ohne Frieden, keine Sicherheit.

 

Ein Podcast über das globale Engagement Willy Brandts.

Ansprechpersonen

Konstantin Bärwaldt

Eva Ellereit

FES-Expert_innen für Friedens- und Sicherheitspolitik

Ansprechperson Presse

Anfragen für Hintergrundgespräche und Interviews mit unseren Gästen richten Sie bitte an
 

Peter Donaiski


In Kooperation mit

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