Bildung und Wissenschaft

16.01.2017

Integration durch Bildung – ein neues Konzept

Was ist erfolgreiche Integration durch Bildung?

Bild: von Mark Bollhorst/FES

Dass Bildung zentrale Voraussetzung für eine gelingende Integration von Geflüchteten ist, taucht in jeder Sonntagsrede zum Thema auf. Aber was ist erfolgreiche Integration durch Bildung? Wie können etwa geflüchtete Kinder und Jugendliche die deutsche Sprache schnell lernen, Zugang zu Bildungsinstitutionen erhalten und Lernsituationen vorfinden, die Bildungserfolg ermöglichen?

Das aus Praktiker_innen und Bildungspolitiker_innen bestehende Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Praxiserfahrungen gesammelt und ausgewertet. Daraus ging ein Konzept hervor, wie Schulen neu zugewanderte Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung integrieren können. Es benennt Kriterien gelungener Integration durch Bildung und gibt konkrete Empfehlungen: Sprachförderung allein reicht nicht aus, junge Menschen brauchen breite Unterstützung. Lehrer_innen sehen sich mit Traumata, aber auch demokratiefeindlichen Haltungen und Konflikten konfrontiert. Berufsorientierung an der Schule gewinnt an Bedeutung.

Das Konzept „Integration durch Bildung“ ist als pdf und in unserem Themenportal Bildungspolitik abrufbar. Kommentare und Anregungen dazu können gerne an Marei John-Ohnesorg geschickt werden. Ein weiteres Konzept mit dem Schwerpunkt Ausbildung sowie eine Zusammenstellung von Best practice-Beispielen ist in Arbeit.

Diese und weitere Empfehlungen für Integration und Teilhabe bündelt die Friedrich-Ebert-Stiftung in #Angekommen, einem internationalen Intergrationskongress, der am 6.-7. März 2017 in Berlin stattfindet. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Kontakt: Marei John-Ohnesorg, Bildungs- und Hochschulpolitik


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  • Info

    Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Bildungsexpert_innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft und Zivilgesellschaft ein.

    • Bundes- und landespolitische Themen werden in Veranstaltungen miteinander diskutiert.
    • thematisch-analytische Publikationen folgen hieraus.
    • übergeordnete Fragestellungen werden als Studien bei Experten in Auftrag gegeben.
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