Publikation EU-MERCOSUR-Abkommen: eine strategische Analyse aus der Perspektive des MERCOSUR 15.04.2026 Viviana Barreto Bild: Urheber: © Cooperativa de Trabajo SUBTE, Uruguay EU-MERCOSUR-Abkommen: eine strategische Analyse aus der Perspektive des MERCOSUR Barreto, Viviana | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., April 2026 Zum Download (PDF) 30 Jahre verhandelten lateinamerikanische Staaten des MERCOSUR und die EU eine Grundlage für ihre wirtschaftlichen, politischen und kooperativen Beziehungen. Bis zuletzt wurde über die Bedingungen des Handelsabkommens gerungen. Seit über 30 Jahren verhandelt die EU mit den lateinamerikanischen Staaten des MERCOSUR eine vertragliche Grundlage zur Regelung ihrer wirtschaftlichen, politischen und kooperativen Beziehungen. Die Unterzeichnung des Interimsabkommens über Handel und des Assoziierungsabkommens am 16. Januar 2026 sowie der Beschluss der EU über sein vorläufiges Inkrafttreten scheinen den Abschluss dieser Phase zu markieren. Bis zuletzt kam es noch zu erheblichen Verwerfungen seitens der EU-Mitgliedsländer und -Institutionen über die Bedingungen des Abkommens. Letztlich verhalf der geopolitische Imperativ zum Knüpfen neuer Allianzen angesichts globaler Disruptionen dem Vertragsabschluss zum entscheidenden Rückenwind, wenn gleich die kritischen Stimmen dadurch keineswegs verstummen. Ist somit wirklich das Ende der Verhandlungen erreicht? Und welche Auswirkungen wird seine Umsetzung auf die bi-regionalen Beziehungen haben? Die FES analysiert in ihrem neuen Impuls die Perspektiven, die sich zuletzt durch Nachverhandlungen und Konzessionen nochmals veränderten, aus der Sicht des MERCOSUR. Unterstrichen wird die Notwendigkeit einer strategischen Agenda mit dem Ziel, zukünftig im bi-regionalen Dialog Chancen zu maximieren und Risiken abzuschwächen.