Tagung: Provenienzforschung und Arbeiterbewegungsgeschichte

Terminexport im ICS-Format

Seit 2020 untersucht die Bibliothek im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung in einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Provenienzforschungsprojekt ihren sog. Gründungsbestand systematisch auf NS-Raubgut. Die Fachtagung zum Ende des Förderzeitraums bietet in dieser Hinsicht den Rahmen, um der einschlägigen Fachcommunity die Forschungsergebnisse zu präsentieren sowie gemeinsame Fragen zu diskutieren.

Provenienzforschung und Arbeiterbewegungsgeschichte

Die Tagung setzt sich zum Ziel, anhand von Vorträgen ausgewiesener Expert_innen die wechselvollen Bestands- und Institutionengeschichten bedeutender Einrichtungen der organisierten Arbeiterbewegung bekannt zu machen und deren Bemühungen um Restitution bzw. Provenienzforschung zu beleuchten. Führungen durch Archiv und Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung sollen darüber hinaus Einblick in das dort verwahrte Gedächtnis der deutschen Arbeiterbewegung geben. Die Podiumsdiskussion am Abend des ersten Veranstaltungstages öffnet den Blick für allgemeine Fragen zur gesellschaftspolitischen Relevanz von Provenienzforschung und Restitutionen bzw. zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Kulturgutschutz.

Online
keine Plätze frei

Auf den Punkt: Klar schreiben und verständlich erzählen

Veranstaltungsnummer: 284207als .ics herunterladen

Zeit und Ort
Donnerstag bis Freitag, 16.- 17. Oktober 2025
donnerstags, 10.00-11.30 Uhr, 13.00-14.30 Uhr, 15.30-17.00 Uhr (online)
freitags, 10.00-11.30 Uhr, 13.30-15.00 Uhr, 15.30-17.00 Uhr (online)
online
Teilnahmepauschale: 60 €

Inhalt
Zwischen journalistischen Medien und ihren Nutzer:innen ist etwas ins Rutschen geraten. Die etablierten Medien sehen sich seit einigen Jahren starker Kritik ausgesetzt (Stichwort „Lügenpresse“). Verschiedene Studien (etwa die „Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen“) dokumentieren das erodierende Vertrauen in das, was einst die „Leitmedien“ waren. Gleichzeitig nutzen immer größere Teile der Bevölkerung Social Media, Videokanäle oder Messengerdienste als alleinige Informationsquelle, wie unter anderem eine Übersichtsarbeit über 500 Studien weltweit zu den Auswirkungen digitaler Medien auf die Demokratie zeigt. Zwischen „Zeit“ und „Bild“ (besser: zwischen „Zeit“ und Telegram) gibt es keinen Diskursraum mehr, auf den sich alle einigen könnten. Ein Hauptgrund ist der Vorwurf, traditionelle Informations- und Meinungsführer wie „Spiegel“, „FAZ“ oder ARD seien zu „elitär“: Sie schrieben oder sendeten an ihrem Publikum vorbei; Themenauswahl und -gewichtung, Stil und Tonalität der Beiträge seien zu komplex und holten die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr ab. Dieser Vorwurf rührt an eine journalistische Kernfrage: Wie vermittele ich Inhalte so, dass sie verstanden werden? Was will ich überhaupt erzählen? Und welche Mittel brauche ich, um meine Zielgruppe zu erreichen?
Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen für klares und verständliches Schreiben. Du lernst, was eine gute Geschichte ist, wie man sie erkennt und für verschiedene Zielgruppen und Kanäle entwickelt. Gemeinsam erarbeiten wir das Handwerkszeug für die anschauliche Umsetzung: verständlicher Stil, passende Tonalität, Kernbotschaften, Aufbau und Struktur. Wir bringen Inhalte auf den Punkt – und tragen so zu mehr Medienakzeptanz und -vertrauen bei.

Kompetenzgewinn

  • Du lernst, die Kernelemente einer journalistischen Geschichte zu identifizieren und gute Geschichten zu entwickeln.

  • Du kannst Storytelling-Werkzeuge für die journalistische Arbeit einsetzen.

  • Du kannst Formate, Tonalität und Inhalte für unterschiedliche Kanäle und Zielgruppen unterscheiden und entwickeln.

  • Du kannst journalistische Inhalte sinnvoll strukturieren.

  • Du kennst die Grundregeln für verständliches Schreiben auf den Punkt.


  • Zielgruppe
    Journalist:innen und Berufseinsteiger:innen bei Zeitungen, Zeitschriften sowie Online- und Social-Media-Publishern; Kommunikator:innen mit Interesse an guten Texten und Storytelling-Methoden.

    Seminarleitung
    Klaus Werle, Journalist, Hamburg

    Dieses Angebot ist Bestandteil des Moduls “Basismodul Journalistische Kernkompetenzen” der Journalist:innen-Akademie.


    Termin

    Donnerstag, 16.10.25 bis Freitag, 17.10.25
    10:00 (erster Tag) bis 17:00 (letzter Tag)

    Teilnahmepauschale
    60,— €

    Veranstaltungsort

    Online

    Ansprechpartner_in

    Lisa-Marie Rückwardt

    Kontaktanschrift

    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Referat Engagement, Qualifizierung und digitale Bildung
    Godesberger Allee 149
    53175 Bonn

    nach oben