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  • Klimawandel, Energie und Umwelt

A New Climate

Vera Gohla

Die Publikationsreihe analysiert, was die Wiederwahl von Donald Trump für die transatlantische Zusammenarbeit in den Bereichen Klima, Energie und Industrie bedeutet.

Illustration: Donald Trump und ein Windrad
Urheber: Bergsee, blau

A New Climate: EU's strategic approaches under Trump 2.0

Galgóczi, Béla | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., April 2026

climate, energy and industrial policy in an era of disruptive power politics

A New Climate: Europe in the long shadow of Trump 2.0

Mehling, Michael | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., April 2026

climate leadership and the 'Brussels Effect' at a crossroads

A New Climate: Germany's policy options in times of Trump 2.0

Thielges, Sonja | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., April 2026

energy security, climate protection and industrial competitiveness

A new climate: energy and industrial policy under Trump 2.0

Galgóczi, Béla ; Mehling, Michael ; Thielges, Sonja | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2026

three scenarios for Transatlantic cooperation on the way to 2030

Die Wiederwahl von Donald Trump im Jahr 2024 stellt einen tiefgreifenden Einschnitt für die transatlantische Zusammenarbeit in den Bereichen Klima, Energie und Industrie dar. Doch selbst bei einer möglichen politischen Gegenbewegung in den USA – etwa durch Erfolge der Demokraten im Kongress oder bei künftigen Präsidentschaftswahlen – ist eine Rückkehr zu den vor 2016 bestehenden Beziehungen unwahrscheinlich. Die innenpolitische Polarisierung in den Vereinigten Staaten dürfte anhalten, traditionelle sicherheitspolitische Zusagen werden voraussichtlich nicht vollständig wiederbelebt, und fossile Energieträger bleiben ein zentraler Bestandteil der US-Strategie. Gleichzeitig wird der Wettbewerb mit China die internationale Ordnung weiterhin prägen.

Vor diesem Hintergrund stehen die Europäische Union und Deutschland vor einer strategischen Herausforderung: In einer Welt, die zunehmend von Konflikten geprägt ist, müssen sie Klimaziele mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit in Einklang bringen. Dies erfordert einen Wandel von einer reaktiven Politikgestaltung hin zu einem kohärenteren und proaktiveren Ansatz, der die Widerstandsfähigkeit stärkt, Abhängigkeiten verringert und neue Partnerschaften aufbaut. Darüber hinaus ist ein erneutes Bekenntnis zu den Grundsätzen der Solidarität erforderlich, sowohl innerhalb Europas als auch weltweit.


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