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Fachtag: „Demokratiefeindlichkeit und Antifeminismus im Betrieb“

Terminexport im ICS-Format

Dieser Fachtag richtet sich insbesondere an Personal- und Betriebsräte und Arbeitnehmer*innen

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Hamburg
freie Plätze

Fachtag: „Demokratiefeindlichkeit und Antifeminismus im Betrieb“

Veranstaltungsnummer: 289551als .ics herunterladen

+++Dieser Fachtag richtet sich insbesondere an Personal- und Betriebsratsmitglieder und Arbeitnehmer*innen.+++

„Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“ – so oder ähnlich harmlos können Sprüche gegen Feminismus und seine Vertreter*innen aussehen. Oft sind sie jedoch weitaus mehr, als eine andere Meinung zu Gleichstellungsthemen, sondern der Einstieg in eine Radikalisierungsspirale, die am Ende auch zu Angriffen auf Menschen führen kann. Denn: Antifeminismus ist Teil eines rechtsextremen Weltbildes und wird oft gezielt eingesetzt, um Menschen anzusprechen und für die Sache zu gewinnen. Er dient der Unterwanderung der Demokratie und seine Träger*innen sind auch international gut vernetzt. Doch es gibt auch viele Demokrat*innen, die sich dem entgegenstellen.

Wie können wir uns zu Queerfeindlichkeit und Antifeminismus positionieren? Welche antifeministischen Argumente gibt es, und wer trägt sie in welcher Absicht vor? Wie kontern wir die Argumente seiner Vertreter*innen in Betrieb und Alltag? Wie können wir uns in Hamburg und im Netz gegen den gut vernetzten Antifeminismus verbünden?

Um mit euch diese Fragen zu diskutieren, laden der DGB Hamburg und die FES Nord euch zu einem gemeinsamen Fachtag ein. Hier wollen wir uns zu den unterschiedlichen Facetten von Antifeminismus weiterbilden und dessen gezielten Einsatz zur Schwächung der Demokratie analysieren. Zugleich werden wir in partizipativen Workshops gemeinsam prüfen, was gute Gegenstrategien sind. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Sensibilisierung zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit liegen und wir erarbeiten Strategien, wie wir diese am Arbeitsplatz wirksam bekämpfen.

Es begrüßen euch vor Ort Tanja Chawla (DGB Hamburg) und Stine Klapper (FES Nord). Nach einem inhaltlichen Input arbeiten wir gemeinsam in Workshops.

Jeder Workshop wird zweimal angeboten: Bitte schreibt im Kommentarfeld der Anmeldung, welche beiden ihr besuchen möchtet!

1. Durch die Hintertür? Antifeminismus gegen Demokratie. In diesem Workshop mit Katia Schnellecke (Referentin für Internationale Geschlechtergerechtigkeit, Friedrich-Ebert-Stiftung) geht es um antifeministische Ideologie und deren internationale Lobby.

2. Vom Alltag im Rollback: Antifeministische und queerfeindliche Bedrohungen. In diesem Workshop mit Jule Räuchle und Saskia Tsitsigias (Magnus-Hirschfeld-Centrum Hamburg) geht es um konkrete Bedrohungen durch antifeministische Akteur*innen und darum, wie wir uns diesen solidarisch entgegen stellen können.

3. Kantinenparolen kontern. In diesem Workshop mit Suzanne Vogel-Vitzthum und Bella (Aufstehen gegen Rassismus) geht es konkret darum, wie wir antifeministische Sprüche entlarven und dabei – soweit es möglich und sinnvoll ist – noch mit unserem Gegenüber im Gespräch bleiben.

4. Time to enter – Antifeminismus im digitalen Raum begegnen. In diesem Workshop mit Lena Sierts (Kurswechsel Hamburg) geht es um Antifeminismus in sozialen Medien und dem digitalen Raum mit seinen Algorithmen und anderen Möglichkeiten der (Massen-)mobilisierung.

Organisatorisches:
- Für den Fachtag kann für Betriebsratsmitglieder eine Freistellung vom Betriebsrat nach § 37 Abs. 6 BetrVG beschlossen werden. Für Personalratsmitglieder gilt § 44 HmbPersVG, ebenfalls mit vorherigem Beschluss des Gremiums. Arbeitgeber bzw. Dienstherr müssen rechtzeitig über Beschluss und Teilnahme informiert werden.
- Teilnahme inkl. Verpflegung ist kostenfrei.
- Eine Anmeldung ist erforderlich.
- Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Diese Veranstaltung ist durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.

Hinweis:

Es folgt um 17 Uhr: "Anti-Antifeminismus! Von der Reaktion in die Aktion. Fair und solidarisch"; Gespräch mit u.a.: Natascha Strobl, Wien

Anmeldung hier: www.fes.de/lnk/63v


Termin

Donnerstag, 11.06.26
09:30-15:30 Uhr

Registrierung möglich
von Mittwoch, 29.04.26 bis Donnerstag, 11.06.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Musiksaal am Besenbinderhof

Besenbinderhof 57 A
20097 Hamburg

Ansprechpartner_in

Christine Strotmann

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro für Bremen,
Hamburg und Schleswig-Holstein
Mönckebergstraße 22
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0
Nord@fes.de

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