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FES Weltweit: Leben zwischen Kriegen: Libanon

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Der Libanon ist inzwischen eine zentrale Front des sich ausweitenden regionalen Konflikts zwischen Israel, den USA, dem Iran und deren jeweiligen Verbündeten. Zum ersten Mal seit 1993 soll es direkte Verhandlungen zwischen der libanesischen und der israelischen Regierung geben, um die Kämpfe zu beenden und einen dauerhaften Frieden zwischen den Nachbarländern zu erzielen. Welche Aussichten haben diese Verhandlungen?

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FES Weltweit – Leben zwischen Kriegen: Libanon

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Der Libanon ist inzwischen eine zentrale Front des sich ausweitenden regionalen Konflikts zwischen Israel, den USA, dem Iran und deren jeweiligen Verbündeten. Das Land befindet sich in einer strategischen Zwickmühle. Auf der einen Seite steht Israel, unterstützt von den USA, dessen Regierung zunehmend aggressiv auftritt und offen von territorialen Ansprüchen spricht. Auf der anderen Seite steht die vom Iran geführte „Achse des Widerstands“, bestehend aus der Hisbollah im Libanon, der Hamas, der Huthi-Bewegung und weiteren bewaffneten Gruppen.

Der Konflikt hat schwerwiegende Folgen für die libanesische Zivilbevölkerung und den Staat: Seit den letzten Auseinandersetzungen zwischen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz und der israelischen Armee Anfang März 2026 gibt es über 2.100 Tote und nahezu 7.000 Verletzte, mehr als 1,3 Millionen Menschen wurden vertrieben und zivile Infrastruktur massiv zerstört.

Seit dem 16. April gibt es einen Grund zum vorsichtigen Optimismus: Zum ersten Mal seit 1993 soll es direkte Verhandlungen zwischen der libanesischen und der israelischen Regierung geben, um die Kämpfe zu beenden und einen dauerhaften Frieden zwischen den Nachbarländern zu erzielen.

Welche Aussichten haben diese Verhandlungen? Wie kann die libanesische Regierung agieren? Wie wird die pro-iranische Miliz reagieren? Was sind die sozialen Konsequenzen aus dem Krieg und wie sieht die humanitäre Lage im Libanon aktuell aus?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Merin Abbass, Leiter des FES Büros in Libanon.

Moderation: Christine Strotmann, Referentin FES Norddeutschland

Organisatorische Hinweise:

- Eine Anmeldung ist erforderlich über den "Anmelden" Button auf dieser Seite.
- Die Veranstaltung findet auf der Plattform Zoom statt.
- Angemeldete Teilnehmer*innen erhalten von uns per Mail eine Anmeldebestätigung, sowie die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise am Werktag (04.05.26) vor der Veranstaltung.

Die Teilnahme ist kostenfrei und durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.



Termin

Dienstag, 05.05.26
12:30-13:30 Uhr

Registrierung möglich
bis Dienstag, 05.05.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

online

Ansprechpartner_in

Christine Strotmann

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro für Bremen,
Hamburg und Schleswig-Holstein
Mönckebergstraße 22
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0
Nord@fes.de

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