• Denkanstoß Geschichte

Geschichte, die unter die Haut geht

Anlässlich des Tags der Archive am 7./8. März und des Tags der Demokratiegeschichte am 18. März 2026 bieten wir öffentliche Führungen durch unsere Archiv- und Bibliotheksmagazine an.

Was bedeutet Heimat, wenn man fliehen muss? Und warum ist Demokratie nie selbstverständlich?

Im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn liegen keine verstaubten Akten. Hier warten echte Geschichten von Mut, Verlust, Hoffnung und Widerstand. Am 6. März zum Tag der Archive und zum ersten Tag der Demokratiegeschichte am 18. März öffnen wir unsere Türen für zwei besondere Archivführungen, die Geschichte greifbar machen. 

Alte Heimat, neue Heimat – Tag der Archive am 6. März 2026

In dieser Führung geht es um Menschen, die wegen ihrer demokratischen Überzeugungen verfolgt wurden und fliehen mussten – und trotzdem nicht aufgegeben haben. Wir folgen den Spuren von Sozialdemokrat:innen und Gewerkschafter:innen im Exil während der NS-Zeit, darunter Willy Brandts Weg durch Europa bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland.

Für Demokratie und Gerechtigkeit – Tag der Demokratiegeschichte am 18. März 2026

Demokratie wurde erkämpft – und muss verteidigt werden. Diese Führung zeigt anhand von Originaldokumenten der Arbeiter:innenbewegung, wie für demokratische Rechte, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung gestritten wurde: vom Kampf für das Frauenwahlrecht über das Grundgesetz bis zu gewerkschaftlichen Kampagnen gegen Rechtsextremismus in den 1980er-Jahren. Anlass ist der „Tag der Demokratiegeschichte“, der am 18. März erstmals in ganz Deutschland gefeiert wird.

Wo? Archiv der sozialen Demokratie (AdsD), Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn

Anmeldung/Kontakt: Öffentliche Führungen am 6. und 18. März jeweils von 13:00–14:00 Uhr und 15:00–16:00 Uhr. Bei Gruppen von über zehn Personen bitten wir um Anmeldung an archiv.bibliothek(at)fes.de. Für Schulklassen bieten wir zusätzlich individuell zu vereinbarende Termine an.

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