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Folge 96 „Was gibt Orientierung in globalen Krisenzeiten, Ursula Schröder?“ "

In unser neusten Folge von Friedrichs Flaschenpost haben wir mit der Professorin Ursula Schröder, Leiterin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), gesprochen.

Urheber: Iconscreen / FES

Versteht ihr auch manchmal die Welt nicht mehr? Kein Wunder, verändert sie sich doch in einer rasenden Geschwindigkeit. Eine vergleichsweise breit akzeptierte regelbasierte Ordnung gehört der Vergangenheit an und Herausforderungen von Kriegen bis zur Klimakrise stellen Regierungen und Bevölkerungen auf die Probe. Es ist schwierig, die Zusammenhänge zu entwirren und bei den mitunter erratisch handelnden Akteuren Umgang und Ausweg zu erkennen. Das betrifft nicht nur die internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen, wir alle spüren Auswirkungen. Dass sich viele Menschen in dieser Situation Orientierung wünschen, ist verständlich. Diese können Friedens- und Konfliktforscher*innen geben und Hamburg hat mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) eine der renommiertesten Einrichtungen Deutschlands in diesem Feld. Geleitet wird es von der Professorin Ursula Schröder, die in dieser Folge von Friedrichs Flaschenpost zu Gast ist. Wir sprechen mit ihr darüber, wie sie auf die herausfordernden Zeiten schaut, wie sie Entscheidungsträger*innen berät, aber auch warum sie den Dialog mit der Gesellschaft und gerade mit jungen Menschen so wichtig findet. Es geht um ihr neustes Buch „Schutz in Krisenzeiten“, das ein Plädoyer ist für eine von der Gesellschaft mitgetragene solidarische Resilienz. Auch erfahrt ihr, wer eigentlich verantwortlich war dafür, dass Ursula Schröder so sehr für das Feld der Politikwissenschaft und Sicherheitspolitik brennt – Jahre bevor das Metier so stark nachgefragt wurde wie heute. Hört gerne rein – vielleicht hilft diese Flaschenpost, die Welt wenigstens ein kleines bisschen besser zu verstehen. 

 

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