Friedrich-Ebert-Stiftung in Argentinien

Die Arbeit der FES in Argentinien

Die Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitet seit 1970 in Argentinien. Die Arbeit musste jedoch während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 ausgesetzt werden. Die FES unterstützt ihre Partner und Verbündeten in Argentinien in deren Einsatz für soziale Demokratie, Menschenrechte und ein gerechteres Wirtschaftsmodell. 

Argentinien befindet sich weiterhin in einer wirtschaftlichen und sozialen Krise angesichts anhaltend hoher Inflation, Informalisierung und Prekarisierung der Arbeit sowie hoher Staatsverschuldung. Die Enttäuschung mit den Regierungen der jüngeren Vergangenheit hat die Wahl des aktuellen Präsidenten Javier Milei mit befördert. Das demokratische Argentinien ist in eine neue Ära tiefgreifender Veränderungen eingetreten. Die hart erkämpfte Demokratie, die öffentliche Bildung, Wissenschaft, Kultur, Menschenrechte, der soziale Zusammenhalt sowie der Schutz von Minderheiten rücken in den Fokus der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen.

Die Arbeit der FES in Argentinien begann 1970, musste jedoch während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 ausgesetzt werden.

Die FES unterstützt ihre Partner aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften in deren Einsatz für soziale Demokratie, Menschenrechte und ein gerechteres Wirtschaftsmodell. Dabei geht es auch stets um die Teilhabe von ökonomisch, sozial und politisch benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Ein Fokus liegt auf der Stärkung und Einbindung von Gewerkschaften, sowie der Förderung von Frauen innerhalb der Gewerkschaftsbewegung sowie der Politik insgesamt.

Die Arbeit der FES in Argentinien konzentriert sich auf die Themen der Veränderungen der Arbeitswelt sowie sozial und ökologisch gerechte Wirtschaftspolitik. So unterstützt die FES die Entwicklung von Analysen, Politikvorschlägen und Allianzen u.a. für progressive Arbeitsrechtsreformen, eine gerechtere Fiskalpolitik und inklusive Entwicklungsstrategien. Zudem fördert die FES die internationale Vernetzung ihrer argentinischen Partner zu diesen Themen sowie die Einbindung in Initiativen für eine gerechtere globale Ordnung. 

Buenos Aires ist auch Verlagsort des FES-Journals Nueva Sociedad für lateinamerikanische Perspektiven und Analysen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik. 

Publikationen zu Argentinien

Morresi, Sergio ; Saferstein, Ezequiel ; Vicente, Martín

Nuevas configuraciones derechistas en Argentina

el progresismo y la izquierda ante la nueva derecha: claves para la región

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Morgenfeld, Leandro

100 días de Biden

Biden y la Argentina

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Novick, Marta ; Ibañez, Fabiana ; Munilla, Diana ; Metlika, Ursula ; Puntillo, Sofía ; Szwarcberg, Frida

Impacto del COVID-19 en la salud del personal no médico de salud

informe final en el área metropolitana de Buenos Aires

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Medina, Letitia ; Arriaga, Ana Elisa ; Alves, Johanna Marianny ; Arias, Karina ; Jacobo, Camila ; Monterisi, Mará Celeste ; Pividori, Mará Josefina ; Sapp, Camila

Desigualdad laboral y derecho al cuidado

avances y deudas de las organizaciones del trabajo en la provincia de Córdoba

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Schleser, Diego ; Maito, Matías ; Trovato, Jorge

Agenda de las trabajadoras y los trabajadores para la productividad

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Referat Lateinamerika und Karibik

Sina Musfeldt

Hiroshimastr. 28
10785 Berlin

+49 30 269 35-7457

Sina.Musfeldt(at)fes.de


Büro Argentinien

Friedrich-Ebert-Stiftung

Uta Dirksen & Sebastian Sperling

Marcelo T. de Alvear 883, 4° Piso
C1058AAK, Buenos Aires, Argentina

+54 11 4312 1732
+54 11 4312 1710 (int. 10)

fes.argentina(at)fes.org.ar

Das Referat Lateinamerika und Karibik arbeitet in folgenden Themenfeldern:

  • Soziale Gerechtigkeit
  • Demokratie
  • Sozial-ökologische Transformation
  • Friedens- und Sicherheitspolitik
  • Internationale Politik

Wir fördern den politischen Austausch zwischen Lateinamerika, Deutschland und Europa.

Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpartner_innen

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