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28.03.2022

Preisverleihung: „Das Politische Buch“ 2022

Die Auszeichnung „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung geht in diesem Jahr an Geert Mak, für sein Buch „Große Erwartungen. Auf den Spuren des europäischen Traums.“


 

 

Beeindruckend dicht und mit fast unheimlicher Voraussicht beschreibt Geert Mak die sich zuspitzenden Spannungen der letzten zwei Jahrzehnte in Europa – noch nicht wissend, dass es zum Schlimmsten kommen würde. Am 24. Februar 2022 haben die „Geister der Vergangenheit“ uns endgültig eingeholt, der Krieg ist zurück in Europa. Wer begreifen will, wie es zum Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine kommen konnte, sollte Geert Mak lesen.

Bereits Anfang Februar fällte die Jury ihre Entscheidung für dieses große Europa-Buch, es ist jetzt mehr denn je das Buch der Stunde.

„Mit seinem Buch gelingt dem großartigen Erzähler Geert Mak ein facettenreiches Bild der oft krisengeplagten letzten 20 Jahre und ein konstruktiv-kritischer Blick auf die Stärken und Schwächen des europäischen Projekts. Wie kaum ein anderer vermag er es, die Entwicklungen zu verdichten und uns einen Rahmen zur Einordnung aktueller Geschehnisse zu bieten.

„Große Erwartungen“ ist ein Aufruf an uns alle, den europäischen Traum lebendig zu halten und weiter zu entwickeln.“

(Aus der Begründung der Jury)

Der Preis wird am 10. Mai 2022 im Rahmen eines Festaktes in Berlin überreicht. Die Verleihung wird per Livestream übertragen.

Das Buch
Geert Mak, der große Chronist Europas, hat sich erneut auf den Weg gemacht. Von den Küsten Lampedusas bis zu Putins Moskau, vom selbstbewussten Katalonien bis zu den muslimischen Vororten Kopenhagens erforscht er unseren Kontinent. Dabei fragt er, was nach dem Ende des Kalten Krieges aus dem alten europäischen Traum – Frieden, Freiheit und Wohlstand – geworden ist. Als genialer Erzähler verleiht Mak den Menschen denen er begegnet eine Stimme, die noch lange nachhallen wird.

Geert Mak, Große Erwartungen. Auf den Spuren des europäischen Traums, Siedler 2020, 640 S.

Der Autor
Der Jurist und Journalist Geert Mak, geboren 1946, ist einer der bekanntesten Publizisten der Niederlande. Mit drei Bestsellern zählt er zu den wichtigsten Sachbuchautoren des Landes. Er arbeitete für Zeitungen, Radio- und Fernsehsender, und lehrte als außerordentlicher Professor an der Universität Amsterdam. 2004 veröffentlichte Mak „In Europa. Eine Reise durch das 20. Jahrhundert“. Mit „Große Erwartungen“ setzt er diese Reise im neuen Jahrtausend unter neuen Vorzeichen fort.

Der Preis
Die Auszeichnung „Das politische Buch“ zählt zu den wichtigsten Sachbuchpreisen im deutschen Sprachraum und ist mit 10.000 Euro dotiert. Jährlich wird sie von der Friedrich-Ebert-Stiftung an Autoren und Autorinnen verliehen, die sich kritisch mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen auseinandersetzt, richtungsweisende Denk- und Debattenanstöße geben und denen es gelingt, ihre Gedanken einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Zu den Preisträger_innen zählen u.a. Hans Magnus Enzensberger, Václav Havel, Carolin Emcke, Heinrich August Winkler, Colin Crouch und Thomas Piketty.

 

Informationen zum Preis und weitere Leseempfehlungen der Jury unter: https://www.fes.de/preis-das-politische-buch

 

Kontakt:
Alina Fuchs, Geschäftsführerin der Jury
Tel.: 030 – 26935-7327
E-Mail: Alina.Fuchs(at)fes.de

 

 


Kontakt

Johannes Damian

030 269 35-7038/7037

presse(at)fes.de

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