Rückblick VOR, HINTER und NACH der Mauer 06.11.2019 Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in Deutschland am 9. November 1989 - „Die Kunstszene in Israel und Korea und ihre Situation im Hier und Jetzt“ in freundlicher Kooperation mit der Klosterscheune Zehdenick. Noa Arad-Yariri (Israel) ist eine in Jerusalem geborene zeitgenössische Künstlerin, die sich vor allem dem Genre der Bildhauerei widmet. Arad-Yairi studierte Bildende Kunst an der NB Haifa School of Design (1984-88). Kurz nach ihrem Abschluss eröffnete sie ein Designstudio und arbeitete als künstlerische Leiterin und Grafikdesignerin. 2007 gab Arad-Yairi ihr Studio auf und begann, hauptberuflich als Bildhauerin zu arbeiten. Sie zeigt ihre Werke seit 2009 regelmäßig in Ausstellungen. Fatma Shanan (Israel) ist Bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Tel Aviv. Shanan konzentriert sich auf realistische, großformatige Malerei, meist in der Technik Öl auf Leinwand. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine dramatische und hintergründige Darstellung von Vorfällen /Situationen aus, deren Figuren zu den verschiedenen Kreisen ihres Lebens gehören, insbesondere um Julis, das drusische Dorf, in dem sie geboren und aufgewachsen ist. Ihre Kunst ist bestrebt, feste Definitionen in Bezug auf Malerei, Geschlecht, nationale und ethnische Identitäten zu dekonstruieren und fließendere Definitionen zu bedienen. Yun Sunny Jung (Republik Korea) in Bunsan, Südkorea, geboren, konzentriert sich ihre Arbeit auf Orte im öffentlichen Raum (Stadtraum). Sie befasst sich mit politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und künstlerischen Diskursen. Jung spielt dabei die Rolle der Lieferantin, die mehr als eine Art Dienstleistung mit Kunstformen anbietet als die Produzentin, die selbst Kunstobjekte herstellt. Sie geht Beziehungen mit Gemeindemitgliedern ein und plant künstlerische Projekte mit Kommunen und Gemeinden, der Gesellschaft und den Menschen auf der Grundlage ihrer Gedanken und Gefühle. Begleitet von den künstlerischen Arbeiten der drei Frauen beschäftigte sich der Abend intensiv mit ihrem Verständnis von Identität, Heimat und Freiheit.