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Trump »mauert« und aktualisiert die Monroe-Doktrin: Die Beziehungen zwischen Lateinamerika und den USA

Wolf Grabendorff
Trump "mauert" und aktualisiert die Monroe-Doktrin

Trump "mauert" und aktualisiert die Monroe-Doktrin

Grabendorff, Wolf | Berlin : Friedrich-Ebert-Stiftung, Referat Lateinamerika und Karibik, April 2018

die Beziehungen zwischen Lateinamerika und den USA

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Das Verhältnis zwischen den Ländern Lateinamerikas und den USA ist angespannt. Der harten Rhetorik seitens der USA steht jedoch eine pragmatische Sicherheits- und Wirtschaftskooperation gegenüber.

Der Ton von US-Präsident Trump in Richtung der Nachbarn südlich des Rio Grande ist rau: Freihandelsabkommen stehen zur Disposition, bilaterale „Deals“ werden bevorzugt, ganze Staaten und Volksgruppen diffamiert und unter Generalverdacht gestellt. Auch in Lateinamerika haben sich die Rahmenbedingungen verändert: Das Jahrzehnt progressiver Regierungen ist vorbei, der politische Diskurs polarisiert, die Gesellschaften sind gespalten. Die unwägbare US-Politik und das Desinteresse der USA haben neue Diversifizierungsbemühungen seitens Lateinamerikas entfacht. Bahn frei für China, Russland und die EU?!

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