Veranstaltung News Presse Oldenburger Gespräche: Die Lage der Justiz in Niedersachsen 05.09.2018 02:00 bis 01.01.1970 01:00 - Oldenburg Mittwoch, 05.09.18 Oldenburg freie Plätze Oldenburger Gespräche: Gerichte unter medialen Druck - Das Verhältnis von Justiz und Medien in Niedersachsen Veranstaltungsnummer: 226735 – als .ics herunterladen Gerichtsverfahren stehen im zunehmenden Maße im Fokus der Medien und Öffentlichkeit. In Anbetracht der medialen Berichterstattung über Gerichtsverfahren ergeben sich für die Justiz neue Herausforderungen und stellen sich infolgedessen Veränderungen an den Richter_innenberuf. Gerichte sind zunehmend mit dem Umstand konfrontiert, dass ihre Entscheidungen medial diskutiert und zuweilen infrage gestellt werden. Vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft und in einer veränderten Medienwelt hat sich auch die Akzeptanz von gerichtlichen Entscheidungen verändert. In Anbetracht des medialen Interesses an Gerichtsverfahren muss die Frage des Verhältnisses zwischen Justiz und Medien diskutiert und womöglich neu organisiert werden. Journalist_innen fordern wiederholt, dass sich die Justiz öffnen muss. Unverständnis über die jeweilige andere Seite liegt gelegentlich auf beiden Seiten vor. Wiederholt ist von einem gestörten Verhältnis zwischen Justiz und Medien die Rede. Der Wandel des Verhältnisses zwischen Justiz und Medien führt zu vielen Fragen: Welche Herausforderungen stellen sich an die Justiz in Anbetracht der veränderten Medienwelt? Müssen Richter Medienprofis werden? Warum erscheint es, als würden sich Gerichte vielfach dem öffentlichen Diskurs entziehen wollen? In welcher Weise trägt der öffentliche Diskurs um Gerichtsverfahren zur Demokratieförderung bei? Dateien 18_09_05_Oldenburg.pdf Termin Mittwoch, 05.09.1819:00-21:00 Uhr Teilnahmepauschale keine Veranstaltungsort Oldenburg Ansprechpartner_in Linda Matzke niedersachsen@fes.de Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro NiedersachsenTheaterstrasse 330159 HannoverTel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840