Rückblick Künftig nur noch Lavendelfelder? 27.11.2019 Podiumsdiskussion zur Land- und Forstwirtschaft in Brandenburg in Kooperation mit dem Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung Land- und Forstwirtschaft bilden einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor im Land Brandenburg. Sie prägen neben dem Braunkohletagebau und dem „Speckgürtel“ Berlins den Siedlungsraum, die Struktur und auch die Kultur des Bundeslandes. Mehr als andere „Branchen“ sind Land- und Forstwirtschaft von der Entwicklung des Klimas abhängig. Wie beeinflussen Erwärmung, ausbleibende Niederschläge, zahlreicher werdende Waldbrände die Entwicklung dieses im wahrsten Sinne des Wortes „überlebenswichtigen“ Sektors mit 5.400 Betrieben, 1,3 Mio. ha und 31.000 Beschäftigten in Brandenburg? Existieren Erkenntnisse, welche Wirkungen der Klimawandel mittel- und langfristig in der Land- und Forstwirtschaft haben wird? Welche Pflanzen und Nutztiere sind besonders betroffen? Gibt es Strategien im Umgang mit der Wirkung des Klimawandels? Welche Erwartungen an „die“ Politik gibt es von den betroffenen Landwirtinnen und Landwirten? Hierüber lud der Managerkreis Berlin-Brandenburg zur Diskussion ein. Die einführenden Vorträge kamen von Prof. Dr. Anna Maria Häring, wissenschaftliche Leiterin des InnoForums Ökolandbau Brandenburg, und von Rudolf Hammerschmidt, Vorstandsvorsitzender Familienbetriebe Land und Forst Brandenburg. Vor Beginn der Veranstaltung luden wir zu einer Führung im landwirtschaftlichen Betrieb im Ökodorf Brodowin ein, dessen Geschäftsführer, Ludolf von Maltzahn, auch später auf dem Podium seine Sicht der Dinge darlegen konnte.