Rückblick Digital: Film & Diskussion. „Wir sind jetzt hier. Geschichten über das Ankommen“ 23.03.2021 Bedeutet ankommen einen Ort zu erreichen? Bedeutet es eine Arbeit zu finden oder Deutsch zu sprechen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Films ‚Wir sind jetzt hier‘ von Niklas Schenk und Ronja von Wurm Seibel. Diskutiert wurde mit den Filmemacher_innen, dem Protagonisten Azim Fakhri, dem Bundestagsabgeordneten Lars Castelluci sowie den knapp 180 Teilnehmer_innen. Ankommen im Kontext von Migration und Integration bedeutet allen voran Menschlichkeit und Begegnung sowie Sicherheit und eine Perspektive zu haben. Das heißt auch, sich ein soziales Netzwerk aufbauen zu können und Freundschaften zu schließen. Entsprechend ergaben sich konkrete Fragen dazu, wie man das Ankommen politisch steuern und erleichtern kann. Unter anderem wurde gefragt, wie die Flucht der Menschen, beispielsweise durch Resettlement, sicherer werden kann. Gleichzeitig wurde die Frage nach politischen Maßnahmen gegen rechtsextremes Framing von Migrant_innen aufgeworfen und gefordert, die Bürokratie in Deutschland schneller und effektiver zu machen. Die Verknüpfung von Innen- und Außenpolitik ist offenkundig: Das Einzige, was Menschen von Flucht abhält, sind bessere Lebensbedingungen in den Herkunftsländern.