Diese Webseite verwendet Cookies
Diese Cookies sind notwendig
Daten zur Verbesserung der Webseite durch Tracking (Matomo).
Das sind Cookies die von externen Seiten und Diensten kommen z.B. von Youtube oder Vimeo.
Geben Sie hier Ihren Nutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse sowie Ihr Passwort ein, um sich auf der Website anzumelden.
Als Jean Asselborn im November 2023 nach 19 Jahren aus dem Amt des Außenministers Luxemburgs ausschied, ging eine vielbeachtete politische Karriere zu Ende. Sie begann 1982 mit der Wahl zum Bürgermeister seiner Geburtsstadt Steinfort und führte ihn in weitere Ämter vom Fraktions- und Parteivorsitzenden der Luxemburger Sozialistischen Arbeiterpartei bis hin zum Vize-Premier Luxemburgs.
Trotz der Anforderungen seiner politischen Arbeit blieb er seiner Leidenschaft, dem Radfahren, treu und nahm sich fast jedes Jahr Zeit für eine ausgedehnte Tour. So verwundert es nicht, dass Jean Asselborn 2024 den Journalisten Michael Merten auf eine 1.000 km lange Fahrradtour von Luxemburg nach Südfrankreich zum Mont Ventoux mitnahm, um über sein Leben und politisches Wirken zu reflektieren.
Mertens Buch „Jean Asselborn. Die Tour seines Lebens“ verdeutlicht, dass Asselborn, obwohl Repräsentant eines kleinen europäischen Landes, eine enorme Popularität in Europa und insbesondere in Deutschland erreichte. Bis heute ist sein Name untrennbar mit der Entwicklung der Europäischen Union der letzten Jahrzehnte verbunden. Das ist eine von mehreren Gemeinsamkeiten, die er mit Martin Schulz, dem früheren Präsidenten des Europäischen Parlaments und heutigen Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung, teilt.
Beide sind zudem der Sozialdemokratie verbunden und begannen ihre politischen Laufbahnen als Bürgermeister. Beide bleiben auch nach ihrem Abschied aus der aktiven Politik der Idee eines geeinten und demokratischen Europas verpflichtet. Wie blicken Jean Asselborn und Martin Schulz vor dem Hintergrund ihres europäischen Vermächtnisses auf die aktuellen Gefahren, etwa den Ukraine-Krieg, die Verwerfungen im Nahen Osten oder das brüchige Verhältnis zum Bündnispartner USA sowie auf den Rechtsruck in Europa?Diese Fragen wollen wir an diesem Abend mit Jean Asselborn, Martin Schulz und der Moderatorin Sabrina N’Diaye (rbb) diskutieren.
Einlass: 17.30 Uhr
Diskussion: 18-19.30 Uhr
ab 19.30 Uhr – geselliger Ausklang mit Snacks und Getränken
Ort: taz-Kantine, Friedrichstraße 21, 10969 Berlin
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Der Titel ist ein Zitat aus dem Buch Jean Asselborn. Die Tour seines Lebens von Michael Merten, Berg & Feierabend Verlag 2025, S. 157.
Bei Fragen und Anmerkungen schreiben Sie gerne an: denkart(at)fes.de
Bitte beachten Sie: Während der Veranstaltung werden Fotos und ggf. Film-/Audioaufnahmen zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur nach sorgfältiger Prüfung und im Rahmen der journalistischen Berichterstattung. Wollen Sie nicht aufgenommen werden, informieren Sie bitte unsere Fotograf_innen bzw. Kameraleute vor Ort. Auch später können Sie der Verwendung Ihrer Bilder widersprechen per E-Mail an: denkart(at)fes.de
Barrierefreiheit: Auch wenn Sie Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung haben, wenden Sie sich bitte vorher per E-Mail an uns.
DenkArt ist ein Debatten-Format der Friedrich-Ebert-Stiftung, das Intellektuelle, Kulturschaffende, Künstler:innen, Aktivist:innen und Politiker:innen miteinander in den Dialog bringt. Das tun wir sowohl in intimeren Zweier-Gesprächen als auch in größeren Diskussionsrunden, zu denen wir herzlich einladen. Gemeinsam wollen wir diskutieren über: Zukunftsvisionen und neue Perspektiven, über Herausforderungen unserer Zeit und Ideen von morgen.
DenkArt kann dafür dringend benötigte Debatten anstoßen, die richtigen Fragen stellen und Antworten suchen, andere Sichtweisen hören, gute Gedanken spinnen und neue Erzählungen von Zukunft gestalten.
DenkArt möchte deshalb sensibilisieren, Neugier wecken, Offenheit fördern und dabei nicht moralisieren, sondern den eigenen Blickwinkel erweitern und hinterfragen.