Das Spiel der starken Männer - wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt 06.05.2026 Montag, 11. Mai 2026, um 18 Uhr im Nerly Erfurt Bild: Urheber: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Jess Stiles Im Sommer 2026 findet die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zeitgleich, am 4. Juli 2026, feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Es ist wahrscheinlich, dass US-Präsident Trump die WM in seine America-First-Politik einbinden wird.Damit verstärkt er eine globale Entwicklung, denn seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der Austragung der WM 2034 die Transformation voran.Doch wie können die demokratischen Prozesse rund um das größte Sportereignis der Welt gewahrt bleiben? Wie sollten die internationalen Fußballverbände auf die politische Instrumentalisierung der ausrichtenden Staaten reagieren? Und welche Möglichkeiten haben die Fans weltweit diese Entwicklungen aktiv zu beeinflussen?Infos von und Podiumsdiskussion mit:Ronny Blaschke, SportjournalistNadim Rai, Nahost-Fußball-ExperteProfispieler des FC Rot-Weiß ErfurtMontag, 11. Mai 2026, 18 UhrNerly, Erfurt, Marktstraße 6Moderation: Lisa Karl, Fanprojekt Erfurt & Jakob Grünewald, Spirit of Football Wir freuen uns auf Euch und Sie! Der Eintritt ist frei. Eine gemeinsame Veranstaltung von Fanprojekt Erfurt, Spirit of Football und FES Thüringen.