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Mehr Flexibilität- weniger Schutz? Der Acht-Stunden-Tag unter Druck

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Könnten deregulierte Arbeitszeiten wirtschaftliche Impulse generieren, die dann auch im Interesse der Arbeitnehmer:innen wären? Oder würde eine Aufweichung dieses Schutzrechtes umgekehrt die Produktivität sogar eher schwächen? Welche Auswirkungen hätte
eine Abschaffung des Acht-Stunden-Tages auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? In der deutschen Öffentlichkeit finden sich viele prominente Stimmen, die den Beschäftigten in Deutschland einen Mangel an Arbeitswillen und Flexibilität diagnostizieren. Angesichts einer sich rapide wandelnden Arbeitswelt müsse zukünftig mehr, länger und, vor allem, flexibler gearbeitet werden können, so die Argumentation – zum Beispiel indem die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ersetzt würde. Die Bundesregierung will im Juni einen Gesetzentwurf zur Arbeitszeit vorlegen. Gewerkschaften haben sich seit 150 Jahren für den Acht-Stunden-Tag eingesetzt und gewährleisten betriebliche Flexibilität durch Tarifverträge. Eine Aushöhlung von Schutzrechten für Beschäftigte durch die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden lehnen sie ab. In einer Podiumsdiskussion werden sich der Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Matthias Miersch; der Vorsitzende des DGB Niedersachsen, Dr. Ernesto Harder; und die VW-Betriebsrätin Jacqueline Klinge mit diesen Fragen auseinandersetzen.



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Termin

Donnerstag, 18.06.26
18:30-20:00 Uhr

Registrierung möglich
von Freitag, 15.05.26 bis Donnerstag, 18.06.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Gewerkschaftshaus

Otto-Brenner-Straße 1
Hannover

Ansprechpartner_in

Freya Grünhagen

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Niedersachsen
Theaterstrasse 3
30159 Hannover
Tel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840

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