Fachkonferenz Wissenschaft in Verantwortung

21. November 2019

Die offene Gesellschaft braucht die Wissenschaft. Diese steht jedoch unter Druck. Die Anforderungen an sie sind so groß wie vielfältig: Sie soll in Zeiten enormer politischer Spannungen Lösungen für die großen gesellschaftlichen Fragen finden. Sie soll verständlich im Diskurs stattfinden und als vernünftige Gegenspielerin zu den „einfachen Lösungen“ Wirkung entfalten. Von ihr wird allerorts ein Transfer von Erkenntnissen in die Praxis verlangt, gleichzeitig schränkt Ökonomisierung ihre Spielräume und Grundlagen ein.

Ziel dieser Konferenz ist es, gemeinsam zu erörtern, wie Wissenschaft unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Verantwortung für eine offene Gesellschaft übernehmen und ihrer Rolle als Aufklärungsinstanz gerecht werden kann.

   

Ohne Wisenschaft keine offene Gesellschaft, Kerstin Rothe?

Kerstin Rothe | Grundsatzreferentin für Wissenschaft und Forschung, Berliner Senatskanzlei

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Wie kann Wissenschaft zu gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen?

Wiebke Esdar | MdB, Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

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In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und die offene Gesellschaft zueinander?

Hans Christian Pape, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung

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Was kann die Wissenschaft für gesellschaftlichen Zusammenhalt tun, Steffen Krach?

Steffen Krach | Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin

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Welche Erwartungen haben Bürger_innen an die Wissenschaft?

Rebecca Winkels | Biologin und Wissenschaftskommunikatorin, Projektleiterin bei Wissenschaft im Dialog

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Programm

10:15

Anmeldung

10:30
Begrüßung

Martin Pfafferott und Gilbert Knies, Arbeitseinheit Bildungs- und Hochschulpolitik der FES

10:40
Vortrag

WAS BEDEUTET WISSENSCHAFT IN VERANTWORTUNG HEUTE?

  • Hans-Christian Pape, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Professor und Direktor des Instituts für Physiologie I, Neurophysiologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
11:20
Vier Workshops

PROBLEMANALYSE: WISSENSCHAFT MIT DEM RÜCKEN ZUR WAND?

Workshop 1: Welche Verantwortung hat Wissenschaft für gesellschaftlichen Fortschritt?

  • Philipp Staab, Professor für Soziologie der Zukunft der Arbeit, Humboldt-Universität Berlin
  • Jakob Kapeller, Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Plurale Ökonomik, Uni Duisburg-Essen
  • Moderation: Kerstin Rothe, Grundsatzreferentin für Wissenschaft und Forschung, Berliner Senatskanzlei

 

Workshop 2: Wie kann Wissenschaft in die breite Gesellschaft wirken?

  • Ernst Dieter Rossmann, MdB, Vorsitzender des Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
  • Rebecca Winkels, Biologin und Wissenschaftsjournalistin, Projektleiterin für das Portal Wissenschaftskommunikation.de und für www.die-debatte.org
  • Moderation: Patrick Breitenbach, Head of Brand Consulting & Strategic Innovation bei ZDF Digital, Gastgeber des Soziopod Podcasts, Medienberater, Blogger, Publizist

 

Workshop 3: Ökonomisierung: Verantwortungsvolle Wissenschaft unter Druck?

  • Martin Grund, Vorsitzender des Wissenschaftsforums Mitteldeutschland, Dipl.-Psych. und Doctoral Researcher, Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences
  • Klaus Semlinger, ehemaliger Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Professor für Volkswirtschaftslehre
  • Moderation: Anne Schreiter, Geschäftsführerin, German Scholars Organization e.V.

 

Workshop 4: Welche Verantwortung haben Hochschulen als Orte politischer Debatten?

  • Ann-Kathrin Zierau, Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen
  • Oliver Günther, Präsident Uni Potsdam, Professor für Wirtschaftsinformatik
  • Moderation: Wiebke Esdar, MdB, Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
12:45

Mittagspause

13:45
Science Slam

Marc Wenskat, DESY Hamburg

14:00
Fish Bowl-Diskussion

HERAUSFORDERUNGEN ANNEHMEN, VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN. ERGEBNISSE AUS DEN WORKSHOPS.

  • mit Kerstin Rothe, Patrick Breitenbach, Anne Schreiter und Oliver Günther
  • Moderation: Annika Franck, Freie Wissenschaftsjournalistin; Crossmediale Reporterin und Autorin bei Quarks (WDR)
15:30
Abschluss und Abstimmung

FORDERUNGEN UND AUSBLICK. WAS ZU TUN IST

16:00
Fazit und Ausblick

Jürgen Zöllner, Senator a.D., Vorstand Stiftung Charité, ehem. Professor für Physiologische Chemie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Organisation

Theresia Müller vom Berge
theresia.mueller-vom-berge(at)fes.de
030-26935-7946

Friedrich-Ebert-Stiftung

Hiroshimastraße 28
10785 Berlin – Tiergarten
Haus 2

 

Wissenschaft in Verantwortung

21. November 2019 | Fachkonferenz
Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Wie kann die Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Erwartungen, Ökonomisierung und politischem Klima Verantwortung für eine offene Gesellschaft übernehmen? Was bedeutet Wissenschaft in Verantwortung heute?

Auftakt:
Hans-Christian Pape | Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Professor und Direktor des Instituts für Physiologie I, Neurophysiologie, Westfälische Wilhelms‐Universität Münster

Moderation:
Annika Franck | Freie Wissenschaftsjournalistin; Crossmediale Reporterin und Autorin bei Quarks (WDR)

Fazit der Veranstaltung:
Jürgen Zöllner | Senator a.D., Vorstand Stiftung Charité, ehem. Professor für Physiologische Chemie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

 

Welche Verantwortung hat Wissenschaft für gesellschaftlichen Fortschritt?

Philipp Staab | Professor für Soziologie der Zukunft der Arbeit, Humboldt-Universität Berlin

Kerstin Rothe | Grundsatzreferentin für Wissenschaft und Forschung, Berliner Senatskanzlei

Jakob Kapeller | Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Plurale Ökonomik, Uni Duisburg-Essen

 

Wie kann Wissenschaft in die breite Gesellschaft wirken?

Patrick Breitenbach | Head of Brand Consulting & Strategic Innovation bei ZDF Digital, Gastgeber des Soziopod Podcasts, Medienberater, Blogger, Publizist

Ernst Dieter Rossmann | MdB, Vorsitzender Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages

Rebecca Winkels | Biologin und Wissenschaftskommunikatorin, Projektleiterin bei Wissenschaft im Dialog

Inwiefern setzt Ökonomisierung eine verantwortungsvolle Wissenschaft unter Druck?

Anne Schreiter | Geschäftsführerin, German Scholars Organization e.V.

Martin Grund | Vorsitzender des Wissenschaftsforums Mitteldeutschland und Doktorand am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Klaus Semlinger | Ehemaliger Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Professor für Volkswirtschaftslehre

Welche Verantwortung haben Hochschulen als Orte politischer Debatten?

Wiebke Esdar | MdB, Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Ann-Kathrin Zierau | Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen

Oliver Günther | Präsident Uni Potsdam, Professor für Wirtschaftsinformatik

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