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Im Artikel 21 des Grundgesetzes heißt es: „Die Parteien wirken an der politischen Willensbildung des Volkes mit“. Parteien bestehen aus Mitgliedern, und die werden immer weniger. Seit der Wiedervereinigung sind die Mitgliedszahlen deutscher Parteien stark gesunken: Waren 1990 noch gut 2,4 Millionen Deutsche Mitglied von CDU, CSU, SPD, Grünen, FDP und Linken (bzw. PDS) sind inzwischen nur mehr etwa die Hälfte Mitglied dieser Parteien und der AfD. Zwar gab es 2024 zwischenzeitlich eine gegenläufige Bewegung, doch die Tendenz bleibt eindeutig: Immer weniger Menschen binden sich an Parteien. Nur: wenn immer weniger Menschen Mitglied in politischen Parteien sind und sich noch weniger Menschen aktiv dort einbringen, wie steht es um diese wichtige Aufgabe der Willensbildung, immerhin von Verfassungsrang? Wer ist die sogenannte „Basis“ der Parteien? Warum gibt es immer weniger Bürger*innen, die etwas in und mit Parteien bewegen wollen? Und was kann man in Parteien überhaupt bewegen? Diesen Fragen hat sich der Regisseur Jan-Christoph Schultchen gewidmet. In seinem Dokumentarfilm „UNTEN – Im Ortsverein“ begleitet er dafür exemplarisch einen SPD-Ortsverein in Hamburg-Bergedorf. Es geht um die Großen wie die kleinen Themen: Um Weihnachtsfeiern, Jubilarehrungen und um Bundespolitik. Das Statut der SPD sagt zu Ortsvereinen, zu den Unterbezirken und Bezirken: „In dieser Gliederung vollzieht sich die politische Willensbildung der Partei von unten nach oben“. Wie sieht der Alltag zwischen Anpacken und starren Gremiensitzungen aus? Wie geht es den Menschen an der Basis, „unten“, die sich in ihrer Freizeit ohne Lohn und oftmals ohne Dank für die Demokratie engagieren? Wie können Parteien attraktiver für die Mitarbeit werden? Wir freuen uns sehr, Sie zur Filmvorführung am 17. März, 17.00 Uhr im Kino in der KulturBrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, einzuladen und im Anschluss mit unseren Gästen, Jan-Christoph Schultchen (Regisseur), Dr. Julia Reuschenbach, Politikwissenschaftlerin und Kari Lenke, Vorsitzende der Jusos Berlin, zu diskutieren. Moderation: Dr. Christian Testorf (Friedrich-Ebert-Stiftung)Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich über den Anmelde-Button an. Sie erhalten eine Bestätigung der Teilnahme. Über eine Weiterleitung unserer Einladung freuen wir uns.
Dienstag, 17.03.2618:00-20:00 Uhr
Registrierung möglich von Montag, 02.03.26 bis Dienstag, 17.03.26
Teilnahmepauschale keine
Schönhauser Allee 3610435 Berlin
Dr. Christian Testorf Christian.Testorf@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro BerlinNürnberger Straße 4910789 Berlin