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Corona-Proteste: wählen wir zwischen Gemeinwohl und Meinungsfreiheit?

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Wir stecken mitten in der zweiten Infektionswelle der Corona-Pandemie und vieles, was gerade passiert, kommt uns vor wie ein beklemmendes Déjà-Vu: weitere verschärfte Einschnitte in unseren Alltag ebenso wie Proteste gegen diese Maßnahmen. Und diese bleiben dabei nicht immer friedlich, wie die Ausschreitungen im Zuge der Demonstration am 7. November in Leipzig gezeigt haben. Stehen uns solche Eskalationen auch in Nordrhein-Westfalen bevor? Und wie sollen wir damit umgehen?
Es stellt sich die dringende Frage, welche Folgen die Corona-Pandemie auf unser Zusammenleben, das Vertrauen in die Politik und die Anerkennung von staatlichen Regeln haben wird? Wenn wir Abwägen müssen zwischen dem gemeinschaftlichen Interesse des Gesundheitsschutzes und dem Recht auf Versammlungsfreiheit ¿ wie können wir da konsensfähige Entscheidungen treffen? Sind die Demonstrationen Ausdruck der Meinungsfreiheit, oder bilden die Allianzen verschiedener ideologischer Gruppierungen ein gefährliches demokratiezersetzendes Moment? Einfache Antworten kann es hier nicht geben. In unserem LiveChat wollen wir dennoch versuchen, uns mit der Hilfe unserer Referent_innen dem Thema mit der gebotenen sachlichen Ruhe zu nähern und mit Ihnen zu diskutieren. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen in unserem LiveChat!
Wir bitten um Anmeldung bis zum 2. Dezember 2020. Die Zugangsdaten werden Ihnen am Morgen des Veranstaltungstages per Email zugesandt. Der LiveChat wird aufgezeichnet. Ein Zusammenschnitt wird im Anschluss auf www.fes.de/landesbuero-nrw eingestellt.

Termin

Donnerstag, 03.12.20
18:00-19:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

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Ansprechpartner_in

Dr. Annika Arnold

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208

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