Montag, 09.03.20 18:00 bis Montag, 09.03.20 20:00 - Bonn

Wer regiert die Kommune? Machtverteilung und Gleichstellungspolitik vor Ort


Terminexport im ICS-Format

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag.

Bild: FES Internationaler Frauentag 2020

Seit über 100 Jahren haben Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl in NRW im Septeber 2020 wollen wir diesmal die Kommune in den Blick nehmen: Wie sieht die politische Machtverteilung vor Ort, in den Städten und Kreisen in NRW aus? Warum sind nur 11 Prozent der Bürgermeister_innen in NRW weiblich? Warum gibt es in ganz NRW nur eine Oberbürgermeisterin? Wo liegen die Gründe, dass sich die durchschnittliche Zahl der Kommunalpolitikerinnen, Dezernentinnen und Ländrätinnen bei ein Viertel bis höchstens ein Drittel eingependelt hat?

Unser Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2 ist eindeutig: Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

1994 wurde dieser Artikel um seinen zweiten Satz ergänzt, der den Staat dazu verpflichtet, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu fördern. Das gilt auch für die Machtverteilung in der Kommune. 1995 fand die vierte Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking statt. Sie gilt als Meilenstein in der weltweiten Gleichstellungspolitik. Die Aktionsplattform, die zum Abschluss der Konferenz verabschiedet wurde, wurde von 189 Staaten unterzeichnet. Auch hier war es das erklärte Ziel, die Gleichstellung der Frau voranzutreiben. 25 Jahre später ist Deutschland in puncto Gleichstellungspolitik „Mittelmaß“. Nach dem aktuell veröffentlichten Gender Equality Index 2019 des Europäischen Instituts für Gleichstellung (EIGE) erreicht Deutschland in Sachen Gleichstellung 66,9 Punkte von 100. Mit Hinblick auf bestehende Gesetze und Empfehlungen, und bezogen auf die Machtverteilung in der Kommune stellt sich die zentrale Frage: Was muss sich ändern?

 

Programm: 18.00 bis ca. 20.00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung
Jeanette Rußbült, Friedrich-Ebert-Stiftung

Input
Dr. Elke Wiechmann, Fernuniversität in Hagen, Institut für Politikwissenschaft

Podiumsdiskussion
Lissi von Bülow, Dezernentin für Jugend, Schule, Soziales und Weiterbildung in Bornheim
Dr. Elke Wiechmann, Fernuniversität in Hagen, Institut für Politikwissenschaft
Sabine Anemüller, Bürgermeisterin in Viersen (angefragt)
Moderation: Anke Bruns, Journalistin

Poetry Slam: Sandra DaVina

Ende gegen 20.00 Uhr
Anschließend Umtrunk und Gelegenheit zum Austausch

Arbeitseinheit: Landesbüro NRW



Termin

Montag, 09.03.20
18:00 bis 20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Godesberger Allee 149
53175 Bonn



Ansprechpartner_in

Jeanette Rußbült

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208



Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich die Karte laden, werden Informationen darüber an Google übermittelt.

Organisation/Koordination:

Martina Schürmann
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel.: 0228 883-7206
Fax: 0228 883-9208
martina.schuermann(at)fes.de

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  • Kontakt

    Ansprechpartner

    Jochen Dahm

     0228 883-7106
    jochen.dahm(at)fes.de

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